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26.05.2000

12:58 Uhr

dpa HAMBURG. Der zunehmende Markterfolg von digitalen Kameras beflügelt die Geschäfte des Olympus-Konzerns. "Das heißeste Eisen, das wir gegenwärtig im Feuer haben, ist die digitale Fotografie", sagte Werner Teuffel, Chef der Olympus Optical Co. (Europa) GmbH, am Freitag in Hamburg. Olympus habe als eines der ersten Unternehmen überhaupt konsequent auf die Digitalisierung gesetzt und halte derzeit mehr als ein Viertel des Marktes für hoch auflösende Kameras. Im vergangenen Jahr konnte die europäische Vertriebstochter des japanischen Konzerns ihren Umsatz mit Digitalkameras nahezu verdoppeln.

Der gesamte Umsatz des Geschäftsfeldes Konsumprodukte stieg um 27 Prozent auf 433 Mill. Euro (847 Mill. DM). Damit hat sich Olympus in Europa in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Kameras und Diktiergeräte steuern mehr zum Umsatz bei als Endoskope, die bislang das stärkste Standbein des Konzerns waren. Hier blieb das Wachstum mit acht Prozent auf 412 Mill. Euro (806 Mill. DM) hinter dem der Konsumprodukte zurück. Die beiden kleineren Geschäftsbereiche Mikroskope und Diagnostica wuchsen ebenfalls zweistellig, so dass sich der Konzernumsatz insgesamt um 17 Prozent auf 980 Mill. Euro (1,9 Mrd. DM) erhöhte.

Auch das Olympus-Ergebnis hat sich weiter verbessert. Der Jahresüberschuss kletterte von 21 auf 26,5 Mill. Euro (51,8 Mill. DM). "Auf diese Entwicklung können wir besonders stolz sein", sagte Teuffel. Durch den rund 20-prozentigen Anstieg des Yen im Vergleich zum Euro habe Olympus Europa im Einkauf bei der japanischen Konzernmutter eine erhebliche Verteuerung zu verkraften gehabt. Dennoch habe das Unternehmen seinen Expansionskurs auf den wettbewerbsintensiven Märkten fortsetzen können. Olympus Europa beschäftigt mehr als 3000 (Vorjahr: 2880 ) Mitarbeiter.

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