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14.01.2001

15:20 Uhr

Optimismus

Ende der Tiefstkurse am Neuen Markt wahrscheinlich

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Neue Markt seine Tiefstkurse hinter sich hat. Dies schreibt der "Platow-Brief" in seiner jüngsten Ausgabe.

dpa/afx FRANKFURT. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Neue Markt seine Tiefstkurse hinter sich hat. Dies schreibt der "Platow-Brief" in seiner jüngsten Ausgabe. Ein erstes prozyklisches Kaufsignal erhalte der Index, wenn es ihm gelinge, den Jahresschlussstand von 2.730 Punkten zu überschreiten.

Zu Beginn der vergangenen Woche habe noch Ausverkaufspanik geherrscht, schreibt der Börsen-Informationsdienst. Gemessen an den hohen Umsätzen in einzelnen Titeln seien offensichtlich auch professionelle Großanleger am Werk gewesen. Daraufhin hätten einige Unternehmensvorstände die Flucht nach vorn angetreten. "Sie zogen ad hoc-Meldungen vor und operierten - der Not gehorchend - mit ungeprüften Umsatz- und Gewinnzahlen für 2000", so der "Platow-Brief". Die News hätten sich durchgehend als besser erwiesen als vom Markt befürchtet. Dies sei umso erstaunlicher gewesen, als zur gleichen Zeit die Welle der Gewinnwarnungen an den US-Märkten immer noch nicht verebbt sei. Die europäische Konjunktur laufe offenbar auch in den neuen Märkten besser als in den USA.

Zu den "mutigen Gesellschaften, die um ihre Marktkapitalisierung fürchteten" hätten unter anderen Singulus, Articon, DirektAnlageBank und Kontron Embedded gezählt. Weitere Papiere dieses Marktsegments dürften nach Ansicht des "Platow-Briefs" folgen und so dazu beitragen, das ramponierte Image des Neuen Marktes wieder aufzupolieren.

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