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21.01.2001

19:24 Uhr

Reuters BERLIN. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) will nach den Worten der Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Margarete Wolf (Grüne), Aktienoptinen nach einer einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei stellen. Wolf sagte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe), diese Regelung solle für Aktienoptionen gelten, die Mitarbeiter von Unternehmen als Gehaltsbestandteile erhielten. Die Optionen sollten steuerlich genauso behandelt werden wie normale private Kursgewinne aus Aktienanlagen, sagte Wolf.

Bisher gebe es für Aktienoptionen Regelungen, die das Finanzierungsinstrument für viele Mitarbeiter von Start-Up-Unternehmen unattraktiv machten, fügte Wolf hinzu. Die Optionen werden derzeit besteuert. Die Kursverluste am Neuen Markt hätten den Rückzug von Banken aus der Mittelstandsfinanzierung zur Folge, sagte Wolf der Zeitung. Die Eigenkapitalquote vieler Start-Up-Unternehmen sei aber sehr gering. Müller werde das Thema bei der nächsten Gesprächsrunde im Bündnis für Arbeit Anfang März zur Diskussion bringen.

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