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17.01.2002

12:38 Uhr

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Orange dementiert Kaufabsicht von "One"

Der Mobilfunkbetreiber Orange hat am Donnerstag Presseberichte dementiert, wonach die französische Orange am Erwerb des von der Eon AG gehaltenen 50,1 %-Anteils an Connect Austria interessiert sei. Orange hält bereits 17,45 % an Connect Austria, dem unter der Marke "One" auftretenden, drittgrößten Mobilfunkbetreiber.

Reuters PARIS/WIEN. In Bezug auf die Rückzugspläne der deutschen Eon aus dem Telekom-Sektor könnte der Deal bereits in diesem Monat abgeschlossen werden, heißt es in den Presseberichten.

Nach Angaben eines Orange-Sprechers würden die erstmals im Dezember 2001 aufgetauchten Spekulationen über einen Deal mit Eon jeglicher Basis entbehren und noch dazu die Rechte der beiden anderen Connect Austria-Eigentümer – die norwegische Telenor mit 17,45 % und die dänische Tele Danmark mit 15 % – außer Acht lassen.

"Es gibt kein Agreement dieser Art. Die Berichte suggerieren, dass die Rechte der Minderheitsaktionäre von Eon und Orange ignoriert werden – und das ist nicht korrekt", so der Orange-Sprecher.

Er wollte keine Angaben darüber machen, ob Orange in Zukunft Verkaufsgespräche mit den Connect Austria-Aktionären aufnehmen werde.

"One" hat mit insgesamt 1,6 Millionen Kunden – davon 1,3 Millionen Mobilfunkkunden in Österreich - einen Marktanteil von 22 % am österreichischen Mobilfunkmarkt. One liegt damit hinter der zur Telekom Austria AG zählenden Mobilkom AG und der zur Deutschen Telekom AG zählenden Maxmobil auf Platz drei.

In Wien war auf Anfrage vorerst kein Kommentar von Connect Austria zu erhalten.

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