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23.01.2004

07:20 Uhr

Familienleben einmal anders: „Baby“ Lilli verführt in Philipp Stölzls Kinofilm ihren Stiefvater

Familienleben einmal anders: „Baby“ Lilli verführt in Philipp Stölzls Kinofilm ihren Stiefvater

Viele dürften davon träumen – Philipp Stölzl passierte es. Eines Tages klingelt sein Handy. „Hey Philipp, this is Madonna speaking“, sagt eine Frauenstimme. Der Star möchte, dass Stölzl ein Video für ihren Song „American Pie“ dreht.

Nicht nur Madonna schätzt die Arbeit Stölzls. Auch mit Musikgrößen wie Pavarotti und Westernhagen hat er schon gearbeitet. Und nebenbei preisgekrönte Werbeclips für E-Plus, Premiere und die Deutsche Bank abgedreht. Stölzl ist der ungekrönte König der Clips – und neuerdings auch Filmregisseur. Im Februar feiert sein erster Spielfilm „Baby“ Premiere. In diesem Jahr beginnt Stölzl mit den Dreharbeiten für das nächste Filmprojekt – einen Thriller über einen Serienkiller.

Auf den ersten Blick ist Stölzl ein auffallend uneitler Mensch, und das in einer Branche, in der Mode und Zeitgeist zählen wie sonst nirgends. Statt im angesagten Viertel Mitte oder Prenzlauer Berg wohnt er mit seiner Lebensgefährtin und dem kleinen Sohn im ruhigeren Charlottenburg nahe dem Winterfeldplatz. Schick zu sein ist ihm „total egal“, sagt Philipp Stölzl, während er an einem Morgen im Berliner Café Berio entspannt vor einer Tasse Kaffee und einem Wasser sitzt und von einem Croissant kleine Stücke abzupft. Abgesehen von seiner auffälligen Uneitelkeit, ist er ein offener, lockerer und kluger Mensch, der am liebsten schwarze Kleidung und Baseballkappe trägt.

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