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22.10.2011

15:02 Uhr

200. Geburtstag von Franz Liszt

Weltliteratur in Tönen

Franz Liszt, der weltberühmte Pianist und Komponist, wäre heute 200. Jahre alt geworden. Mit einem Festakt in Weimar, seiner langjährigen Heimatstadt, wird der Musiker und seine bedeutendsten Werke gefeiert.

Ein Undatiertes Bildnis des Komponisten Franz Liszt. Der am 22.10.1811 geborene Liszt gilt als einer der bedeutendsten Komponisten und Pianisten des 19. Jahrhunderts. Er starb 1886 in Bayreuth. dpa

Ein Undatiertes Bildnis des Komponisten Franz Liszt. Der am 22.10.1811 geborene Liszt gilt als einer der bedeutendsten Komponisten und Pianisten des 19. Jahrhunderts. Er starb 1886 in Bayreuth.

Weimar„Jetzt ist es mir lieb, zuerst an Weimar zu denken, meinen Fixstern, dessen wohltuende Strahlen meinen weiten Weg beleuchten...“ Als der Musiker Franz Liszt 1846 diese Zeilen an den Weimarer Großherzog Carl Alexander schrieb, ahnte er noch nicht, dass die kleine thüringische Residenzstadt zur wichtigsten Station in seinem Künstlerleben werden sollte. Zwei Jahre später ließ sich der Klaviervirtuose, Komponist und Musikvisionär in Weimar nieder, wo er - mit Unterbrechungen - 30 Jahre wirkte und einen Großteil seiner Hauptwerke schuf. Am 22. Oktober jährt sich Liszts Geburtstag zum 200. Mal.

Der Geburtstag ist Höhepunkt des Themenjahres mit rund 200 Veranstaltungen. Der Reigen klingt mit dem Festival „Lisztomania 11“ aus (bis 31. Oktober). Zu einem Festakt am Geburtstag des Künstlers im Deutschen Nationaltheater Weimar wird Bundespräsident Christian Wulff (CDU) erwartet.

Liszt, der in vielen Konzertsälen des Kontinents gefeiert wurde, gilt für die Fachwelt als erster europäischer Künstler. Dennoch sei er schon Anfang des 20. Jahrhunderts vergessen gewesen, sagt der Weimarer Musikwissenschaftler Wolfram Huschke, Leiter des Franz-Liszt-Zentrums und Präsident der Deutschen Liszt-Gesellschaft.enzum

„Liszt war Kosmopolit, das ließ sich nationalstaatlich nicht vereinnahmen. “ Dies habe sich auch auf die Konzertspielpläne ausgewirkt. Inzwischen sieht der Präsident der nach dem Komponisten benannten Weimarer Musikhochschule, Christoph Stölzl, „eine Welle der Liszt-Renaissance“. Huschke ist nicht ganz so euphorisch: „Bei der Werkaufführung kommt Liszt nach wie vor schlechter weg als seine Zeitgenossen Schumann und Chopin.“

Liszt spielte bereits im Alter von neun Jahren ausgezeichnet Klavier. Sein Vater förderte ihn und reiste mit dem jungen Pianisten zu Konzerten und Studium durch ganz Europa. In Paris lernte Liszt die kulturellen Größen seiner Zeit kennen, war mit Balzac, Berlioz, Chopin, Heine und Meyerbeer befreundet.

Kommentare (1)

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aaa

23.10.2011, 00:21 Uhr

Mit einem Festakt in Weimar, seiner langjährigen Heimatstadt, WERDEN der Musiker und seine bedeutendsten Werke gefeiert.

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