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19.04.2012

17:48 Uhr

65. Filmfestival in Cannes

Die Chance auf die Goldene Palme

22 Filme haben in diesem Jahr eine Aussicht auf die „Goldene Palme“ von Cannes, darunter auch die neuen Streifen der Hollywood-Stars Nicole Kidman und Brad Pitt. Deutsche Filme werden nur außerhalb des Wettbewerbs gezeigt.

Nicole Kidman ist in diesem Jahr in Cannes gleich in zwei Filmen zu sehen: „Hemingway and Gellhorn“ und „The Paperboy“ von Lee Daniels. Reuters

Nicole Kidman ist in diesem Jahr in Cannes gleich in zwei Filmen zu sehen: „Hemingway and Gellhorn“ und „The Paperboy“ von Lee Daniels.

ParisBeim 65. Filmfestival von Cannes bewerben sich dieses Jahr 22 Filme um die „Goldene Palme“. Eröffnet wird das berühmte Festival an der Cote d'Azur am 16. Mai mit „Moonrise Kingdom“ des US-Regisseurs Wes Anderson, der mit Bruce Willis, Bill Murray und Tilda Swinton eine Starbesetzung zu bieten hat. Außerhalb des offiziellen Wettbewerbs ist Deutschland mit Fatih Akins „Der Müll im Garten Eden“ vertreten.

Wieder dabei ist in diesem Jahr der Österreicher Michael Haneke, der bereits 2009 eine „Goldene Palme“ für „Das weiße Band“ erhielt. Er präsentiert diesmal seinen neuen Film „Amour“ mit Jean-Louis Trintignant und Isabelle Huppert. Ansonsten dominieren die USA den Wettbewerb mit vier Filmen, darunter „Mud“ von Jeff Nichols und „The Paperboy“ von Lee Daniels mit Zac Efron und Nicole Kidman.

Die australische Schauspielerin ist auch außerhalb des Wettbewerbs in „Hemingway and Gellhorn“ zu sehen, einem Film über eine der gescheiterten Ehen des Schriftstellers. Kidman wird den Organisatoren zufolge ebenso in Cannes erwartet wie Hollywood-Star Brad Pitt, der in dem Film des Australiers Andrew Dominik „Killing them softly“ zu sehen ist.

Auch das Traumpaar der „Twilight“-Vampir-Filme, Kristen Stewart und Robert Pattinson, ist beim Filmfest vertreten. Zusammen spielen sie in der Jack-Kerouac-Verfilmung „On the road“ des Brasilianers Walter Salles. Pattinson ist außerdem in „Cosmopolis“ des Kanadiers David Cronenberg zu sehen.

Der britische Regisseur Ken Loach zeigt in Cannes sein Werk „The Angel's Share“. Zurück im Wettbewerb ist auch der Däne Thomas Vinterberg mit seinem Film „The Hunt“, der bereits 1998 für „Festen“ ausgezeichnet wurde. Deutschland ist im Wettbewerb um die Goldene Palme nur über eine Ko-Produktion des Österreichers Ulrich Seidl („Paradies“) vertreten.

Insgesamt sind 54 Filme im offiziellen Programm des berühmten Filmfests an der Côte d'Azur. Außerhalb des Wettbewerbs ist neben Fatih Akins „Der Müll im Garten Eden“, der im Rahmen einer Sondervorführung gezeigt wird, auch „Io e te“ des Italieners Bernardo Bertolucci zu sehen. Auch der Tier-Animationsfilm Madagascar drei in 3D hat in Cannes Premiere.

Zum Abschluss des Festivals am 27. Mai soll in diesem Jahr der letzte Film des kürzlich verstorbenen französischen Regisseurs Claude Miller gezeigt werden, „Thérèse D.“. Das Filmfest wird in diesem Jahr von der Schauspielerin Bérénice Bejo moderiert, die durch den Stummfilm „The Artist“ international bekannt wurde. Die Jury leitet der Italiener Nanni Moretti.

Von

afp

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