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05.04.2013

09:42 Uhr

Aipad Photography Show

Trend zur musealen Mini-Ausstellung

VonBarbara Kutscher

Eleganz und Ambition prägen das Gesicht der New Yorker Fotomesse Aipad. Der Trend geht zu mehr Einzelausstellungen und sorgfältig kuratierten Ständen. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Sammler auf den Ständen stapelweise Fotos sondierten.

William Klein: "Muhammad Ali, Miami", 1964/2013, Silbergelatine-Print mit Emailmalerei. (Ausschnitt) Howard Greenberg Gallery, New York

William Klein: "Muhammad Ali, Miami", 1964/2013, Silbergelatine-Print mit Emailmalerei. (Ausschnitt)

New YorkNew Yorks Aipad Photography Show hat sich gewandelt. Das signalisiert bereits am Eingang der Messehalle der Stand des New Yorker Galeristen David Zwirner mit der Miniretrospektive von James Welling. Gegenüber hat Bruce Silverstein (New York) erlesene Vintage-Prints (zeitnah zur Aufnahme abgezogene Fotos) der Moderne gehängt, darunter Constantin Brancusis Bild seines bronzenen „Fish“ (ca. 1924). Auch Daniel Blau (London/München) setzt auf nur ein Thema, den „Photojournalismus“. Die 81 Aussteller der 33., von der Händlervereinigung Aipad (Association of International Photography Art Dealers) organisierten Ausgabe bevorzugen Einzelausstellungen oder sorgfältig kuratierte Stände. Vorbei sind offenbar die Zeiten, in denen Sammler durch eine Menge Fotos in Ständern blätterten. In Zukunft will die Präsidentin der Messe, Catherine Edelman, mehr wachsen, internationaler werden und mehr zeitgenössische Fotokunst integrieren. Die Messe läuft noch bis Sonntag, den 7. April.

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