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17.02.2014

13:48 Uhr

Animationsfilm

Lego-Film wird zum Kassenschlager

Erfolgreiche Bauklötze: 129,1 Millionen Dollar hat „The Lego Movie“ nach nur zwei Wochenenden eingespielt. Der Erfolg des Films ist aber hart erarbeitet. Lego hatte Bedenken – und ließ den Plastik-Filmkuss streichen.

„The Lego Movie“ brachte an seinem zweiten Wochenende in den USA und Kanada weitere 48 Millionen Dollar (35 Millionen Euro) ein. ap

„The Lego Movie“ brachte an seinem zweiten Wochenende in den USA und Kanada weitere 48 Millionen Dollar (35 Millionen Euro) ein.

New YorkErst war Hollywood schwer davon zu überzeugen, einen Film aus der beliebten Baukotz-Marke zu machen. Denn die Zielgruppe des Films ist älter als die, die das Unternehmen anspricht. Doch dann gab Warner Bros 2009 doch grünes Licht für „The Lego Movie“. Eine gute Entscheidung, wie sich am vergangenen Wochenende gezeigt hat.

In den US-Kinos war der Lego-Film für Kinder und ihre Eltern der Kassenschlager schlechthin. Nach ersten Schätzungen des Box-Office-Mojo vom Sonntagabend brachte „The Lego Movie“ an seinem zweiten Wochenende in den USA und Kanada weitere 48 Millionen Dollar (35 Millionen Euro) ein, am ersten Wochenende waren es sogar 69 Millionen gewesen.

Mit einem Kassenergebnis von damit 129,1 Millionen Dollar nach nur zwei Wochenenden schlägt der Trickfilm alle bisherigen Neuerscheinungen von 2014 in Nordamerika. Das gleichnamige Remake von „About Last Night“ (1986) musste sich mit 27 Millionen Dollar begnügen.

Nur vier Animationsfilme wie „Cars“ waren damit jemals erfolgreicher. Die Produktionskosten für den Bauklötze-Streifen liegen geschätzt bei nur 60 Millionen Dollar – für die Produktionsfirma Warner im Hollywood-Vergleich Peanuts.

Auch gelingt der Tochter vom Medienkonzern Time Warner der Einstieg in den animierten Bereich, der bislang vor allem Disney vorbehalten war. Eine Fortsetzung vom Lego-Film ist bereits in Arbeit. „Das wird ein massiver Erfolg für Warner", sagt Phil Contrino, Chefanalyst von Branchendienst BoxOffice.com. „Familien, 20-Jährige, 30-Jährige schauen ihn an, alle, die mit Lego aufgewachsen sind.“

Doch die Produktion des Films war nicht immer einfach: Die Lego-Manager sorgten sich um das Image der Marke. Produzent Lin musste gemeinsam mit Regisseur und Drehbuchschreibern drei verschiedene Versionen erarbeiten.

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