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02.07.2015

16:58 Uhr

Apple-Mitgründer „Woz“

Film über Jobs nimmt es nicht ganz genau

Ganz faktengetreu sei der neue Film über den verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs zwar nicht, so Apple-Co-Gründer Steve Wozniak. Dafür sei er sehr unterhaltsam – und gebe tatsächlich Einblick in Jobs’ Persönlichkeit.

Steve Wozniak gründete den Technologiekonzern Apple 1976 zusammen mit Steve Jobs in einer Garage. In Anlehnung an das Märchen „Der Zauberer von Oz“ wird er auch oft „Woz“ genannt. AFP

„Woz“

Steve Wozniak gründete den Technologiekonzern Apple 1976 zusammen mit Steve Jobs in einer Garage. In Anlehnung an das Märchen „Der Zauberer von Oz“ wird er auch oft „Woz“ genannt.

San FranciscoApple-Mitgründer Steve Wozniak fühlt sich in einem neuen Film über den legendären Firmenchef Steve Jobs nicht gut getroffen – aber ansehen will er sich das Werk trotzdem. In dem Film „Steve Jobs“ wird unter anderem ein Streit zwischen „Woz“ und Jobs gezeigt. Der Film-Wozniak, gespielt von Seth Rogen, wirft Jobs vor, Ideen von anderen für sich beansprucht zu haben. „So rede ich nicht“, sagte der echte Wozniak dem Finanzdienst Bloomberg. „Ich habe nie gesagt, dass mir Anerkennung gestohlen wurde.“ Die Szene zeige allerdings eine wahre Botschaft, „zumindest teilweise“. Sie stammt aus einer Vorschau für den Film, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

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Steve Wozniak hatte 1976 Apple gemeinsam mit Steve Jobs und Ronald Wayne gegründet. Jobs starb im Herbst 2011 an den Folgen einer Krebserkrankung. Trotz der Ungenauigkeiten gebe der Film einen guten Eindruck von ihm, sagte Wozniak. „Ich habe viel von dem echten Jobs in dem Trailer gesehen, wenn auch übertrieben.“ Den Filmemachern nimmt er das nicht übel: „Genauigkeit ist bei so einem Film nicht so wichtig wie Unterhaltung.“ Der Trailer wirft einen kritischen Blick auf Jobs, der sich mit Mitarbeitern und dem Verwaltungsrat von Apple streitet und seine Familie zurückweist. Jobs wird von dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender gespielt.

Von

dpa

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