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18.04.2012

17:14 Uhr

Art Cologne

Deutsche Kunstmesse von Weltrang

VonSusanne Schreiber

Die Kunstmesse Art Cologne hat wieder ihre Pforten geöffnet. Zu entdecken gibt es auch dieses Mal wieder viel: Das Repertoire reicht über erschwingliche Kunst bis hin zu Millionenobjekten.

KölnDie 46. Art Cologne, die von 18.-22. April auf der Messe Köln stattfindet, hat sich neu erfunden. Die weltweit älteste Messe für zeitgenössische Kunst kooperiert erstmals mit der New Art Dealers Alliance (NADA) aus New York. In den Deutzer Messehallen  finden damit zwei Messen unter einem Dach statt, die jede eine eigene Jury haben. Sie ergänzen sich, „erschließen neue Sichtweisen und lassen Entdeckungen zu“, so Daniel Hug, Direktor der Art Cologne vor der Professional Preview.

Untergebracht sind die 33 Teilnehmer der Nada dort, wo sich in den letzten der Open Space entfalten konnte. Die Interimslösung des bisweilen etwas unübersichtlichen offenen Raumes hat sich mit dem kontinuierlich erstarkenden Teilnehmerfeld der Art Cologne überlebt.

Unter den eher zurückhaltend auftretenden NADA-Ausstellern fällt die Galerie Stereo aus Polen auf, weil Objekte von Piotr Bosacki Poesie und Kinetik aufs Schönste verbinden. Eine kleine Tonband-Installation etwa ist schon für 1.800 Euro zu haben.

Erschwingliche Preise, nur gelegentlich Kunst im Hochpreissegment, das ist ein Charakteristikum der Art Cologne. Es werden zwar auch Millionenobjekte angeboten, etwa Ernst Ludwig Kirchners „Weg zur Staffel“ bei Henze & Ketterer (über 3 Millionen Euro) und Georg Baselitz‘ frühes Gemälde „Der Soldat“ (3 Millionen Dollar) bei dem Neuaussteller David Zwirner aus New York. Doch die meisten Kunstwerke sind für vier- bis sechsstellige Preise zu haben. Unter den 200 Ausstellern aus 26 Ländern ist viel zu entdecken.

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