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28.04.2011

18:02 Uhr

ArtParis

Direktor Lorenzo Rudolf geht

VonOlga Grimm-Weissert

Der neue Chef der Pariser Kunstmesse ArtParis heißt Guillaume Piens. Der bisherige künstlerische Leiter Lorenzo Rudolf konzentriert sich künftig auf die von ihm gegründete Artstage Singapur.

Guillaume Piens ist der neue Direktor der Kunstmesse ArtParis. Quelle: PR

Guillaume Piens ist der neue Direktor der Kunstmesse ArtParis.

ParisDie Messe für die Kunst der Gegenwart und der Moderne, die ArtParis, orientiert sich neu. Nach nur zwei Jahren als deren künstlerischer Leiter löst der 45-jährige Franzose Guillaume Piens den Schweizer Messemacher Lorenzo Rudolf ab. Piens war zuletzt künstlerischer Direktor der erfolgreichen Fotomesse Paris Photo, für deren Ausrichtung er von 2008 bis 2010 verantwortlich war. Davor war er Pressereferent der Fotomesse und Mitarbeiter bei der Pariser Kunstmesse Fiac.

Lorenzo Rudolf konzentriert sich in Zukunft auf die von ihm im Januar d.J. lancierte „Artstage Singapur“, für die Rudolf mit seinem Finanzpartner Patrick Lecêtre eine eigene juristische Struktur gründete. „Artstage Singapur“, findet in der „Schweiz Asiens“, im Hotelkomplex Marina Bay Sands statt. Der 35-jährige Sohn von Patrick Lecêtre, dem Gründer des Messeorganisationsunternehmens Luxrule, Julien Lecêtre,  ist bereits Generaldirektor der ArtParis. Er wurde in den zwei letzten Jahren von Lorenzo Rudolf in die Welt der Kunstmessen eingeführt. Julien Lecêtre bereitet die 14. ArtParis im Jahre 2012 zusammen mit seiner 32-jährigen Schwester Valentine Lecêtre und mit Catherine Vauselle vor, die die Kommunikation verantwortet.

Umstrittene Zulassung

Für die ArtParis will der unermüdliche Piens verstärkt  französische staatliche und regionale Strukturen einbinden (nach dem Vorbild der Fiac), aber natürlich auch seine eigenen internationalen Kontakte einbringen. Dank seiner Sprachkenntnisse könnte Piens wohl eine Zulassung, die auf der letzten ArtParis für viel Aufregung sorgte, vermeiden: da stellten zwei Berliner Galerien bisher völlig unbekannte Francis Bacon zugeschriebene Zeichnungen aus. Die Meinungsverschiedenheiten über deren Authentizität waren so groß, dass sich Anwälte damit beschäftigen mussten.

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