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25.03.2014

10:43 Uhr

Auktionshaus Dr. Fischer

Das Schlösschen ist zu eng geworden

VonSabine Spindler

Antiquitäten aus einer hessischen Privatsammlung stehen im Zentrum der nächsten Auktion bei Dr. Fischer. Erstmals wird das Heilbronner Unternehmen in seiner neuen Dependance im Westen der Stadt versteigern.

Aus einer hessischen Sammlung: Palisanderkommode mit Architekturkulissen auf der Front, Taxe 15.000 bis 20.000 Euro. Auktionshaus Dr. Fischer

Aus einer hessischen Sammlung: Palisanderkommode mit Architekturkulissen auf der Front, Taxe 15.000 bis 20.000 Euro.

HeilbronnMehr als eine halbe Million Euro (inkl. 27 Prozent Aufgeld) hat das Auktionshaus Dr. Fischer Heilbronn Mitte März mit Glas von Barock bis Jugendstil sowie Studioglas umgesetzt. Die kommende  Auktion mit Kunst und Antiquitäten findet in der neuen Niederlassung im Westen der Neckarstadt statt.

Seit fast drei Jahrzehnten versteigert das Auktionshaus Dr. Fischer im malerischen Trappenseeschlösschen bei Heilbronn barocke Glaspokale, Jugendstilgläser und Studioglas, seit einigen Jahren auch russische Kunst, Antiquitäten und Asiatika. Doch nun ist das barocke Architekturjuwel zu eng geworden. Wenn am kommenden Freitag, den 28. März 2014 mehr als 1.000 Gemälde und Antiquitäten einer hessischen Privatsammlung aufgerufen werden, findet zum ersten Mal eine Auktion in der Zweitdependance in der Elbinger Straße in Heilbronns Westen statt.

Ehemalige Bankfiliale

Das Auktionshaus Dr. Fischer will sein Angebot erweitern und expandieren. Im Gespräch mit dem Handelsblatt sagte Firmeninhaber Jürgen Fischer: „Aus Platzgründen mussten wir uns auf einigen Gebieten bisher sehr einschränken, wie beispielsweise bei Möbeln, großen Gemälden, Tapisserien und auch Bronzen.“ Jetzt steht dem Wachstum des Unternehmens vonseiten der Logistik nichts mehr im Wege. Die ehemalige Bankfiliale in einem Gebäude aus den 1980er-Jahren bietet nicht nur einen Versteigerungssaal und großzügige Lager- und Schauräume. Mit eingebautem Aufzug und großem Tresorraum entspricht man heutigen Standards.

Diese Milchglas-Schnapsflasche aus dem 18. Jahrhundert wurde für brutto 5.700 Euro versteigert. (Ausschnitt) Auktionshaus Dr. Fischer

Diese Milchglas-Schnapsflasche aus dem 18. Jahrhundert wurde für brutto 5.700 Euro versteigert. (Ausschnitt)

Das Trappenseeschlösschen aber bleibt als Versteigerungsort den handlicheren Antiquitäten vorbehalten wie Silber, Fayencen und Schmuck und natürlich dem Glas. „Diese Sparte ist nach wie vor unser Zugpferd“, sagt der erfahrene Auktionator. 6,5 Millionen Euro Umsatz inklusive Aufgeld hat man im vergangenen Jahr eingefahren. Gut ein Drittel davon wurde mit Glas realisiert.

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