Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.08.2014

08:01 Uhr

Hiroshima unter Wasser

Mindestens 27 Tote bei Erdrutsch

Nach sintflutartigen Regenfällen im Westen Japans starben bei einem Erdrutsch 27 Menschen . Dutzende Häuser wurden unter einer Schlammlawine in der Stadt Hiroshima begraben. Es bestehen weitere Wetterwarnungen.

Unglück in Hiroshima

Dutzende Tote bei Erdrutsch in Japan

Unglück in Hiroshima: Dutzende Tote bei Erdrutsch in Japan

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

TokioNach tagelangen heftigen Regenfällen sind bei einem Erdrutsch im Westen Japans nach jüngsten Angaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Wie der japanische Katastrophenschutz am Mittwoch mitteilte, wurden zehn weitere Menschen vermisst, nachdem in der Nacht eine riesige Schlammlawine dutzende Häuser in der Stadt Hiroshima zerstört hatte. Unter den Toten sei auch ein 53-jähriger Helfer, der fünf Menschen befreit habe und dann bei einem neuen Erdrutsch selbst ums Leben gekommen sei.

Medien hatten zuvor über mindestens 18 Tote und 13 Vermisste berichtet. Auf Fernsehbildern waren verschüttete und überschwemmte Häuser zu sehen. Rettungskräfte kletterten auf Dächer und in die oberen Stockwerke, um Überlebende zu bergen. Der Westen Japans ist seit Tagen von sintflutartigen Regenfällen betroffen. Der japanische Wetterdienst warnt vor weiteren Regenfällen und neuen Erdrutschen.

Ministerpräsident Shinzo Abe kehrte aus seinem Urlaub nach Tokio zurück. Er erklärte, die Regierung habe mehr als 600 Soldaten für die Rettungsarbeiten nach Hiroshima in Marsch gesetzt. Örtliche Stellen hatten um Unterstützung gebeten.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×