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11.03.2013

13:30 Uhr

Schulfrei im Norden

Blitzeis bringt Autofahrer ins Rutschen

Der erneute Wintereinbruch bringt zahlreiche Autos und Lastwagen auf Deutschlands Straßen ins Schlittern. In Schleswig-Holstein freuen sich viele Kinder über schulfrei - und die Kälte zieht in Richtung Süden.

Schneewehen auf der Bundesstraße 73 zwischen Cuxhaven und Otterndorf (Niedersachsen). Der starke Ostwind treibt an dieser Stelle den Schnee von den Feldern wieder auf die geräumten Straßen. Der Wintereinbruch kurz vor Frühlingsanfang hält den Norden zur Zeit fest im Griff. dpa

Schneewehen auf der Bundesstraße 73 zwischen Cuxhaven und Otterndorf (Niedersachsen). Der starke Ostwind treibt an dieser Stelle den Schnee von den Feldern wieder auf die geräumten Straßen. Der Wintereinbruch kurz vor Frühlingsanfang hält den Norden zur Zeit fest im Griff.

BerlinBlitzeis und heftige Schneefälle haben zum Wochenstart zu zahlreichen Staus und Unfällen geführt. Vor allem im Norden Deutschlands gab es wegen verschneiter Straßen Hunderte von Unfällen. In Schleswig-Holstein fiel wegen des heftigen Wintereinbruchs in mehreren Landkreisen die Schule aus. Für die Meteorologen hat zwar schon am 1. März der Frühling begonnen - aber das wahre Wetter lässt sich offensichtlich noch etwas Zeit bis zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März.

Auf der A1 bei Hamburg rutschten am Montag mehrere Lastwagen in den Straßengraben oder gegen Leitplanken, einige stellten sich quer. Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise gesperrt werden. Glatte und vereiste Straßen führten auch in Niedersachsen zu mehreren hundert Unfällen. Betroffen waren vor allem die mittleren und östlichen Landesteile. Alleine im Großraum Hannover habe es seit Sonntag rund 150 Mal gekracht, teilte die Polizei am Montag mit. Sechs Menschen wurden dabei teils schwer verletzt.

Auch in der Mitte Deutschlands krachte es: Auf eisglatter Straße schlitterte ein Lastwagen am Montag auf der A3 nahe dem rheinland-pfälzischen Dierdorf eine Böschung hinunter, wie die Polizei mitteilte. Ob Menschen bei dem Unfall verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Während der Bergungsarbeiten stand der Verkehr auf mehreren Kilometern still.

In den kommenden Tagen zieht das Winterwetter auch Richtung Süden. Vor allem die Mitte Deutschlands bekommt am Dienstag heftige Schneefälle ab. „Es kann sogar sein, dass es in der Mitte am Dienstag zu Schneeunwettern kommt“, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Im Rheinland seien vor allem am Morgen zur Rushhour starke Schneefälle möglich.

Von

dpa

Kommentare (1)

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FranzJosefNeffe

20.03.2013, 18:18 Uhr

Wenn das Wetter nicht schlecht genug ist, gibt es in Deutschland nicht schulfrei sondern schulunfrei.
Mit freien Grüßen
Franz Josef Neffe

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