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14.01.2016

10:03 Uhr

1,5 Milliarden Dollar

Größter Jackpot der US-Geschichte ist geknackt

VonAxel Postinett

Das Ende der Lotto-Panik in den USA: Der Jackpot war so groß, dass die Displays in den Kiosken nur hilflos „999“ blinken konnten. Jetzt stehen drei Gewinner fest. Doch die stehen jetzt vor einer gewichtigen Frage.

Mega-Jackpot geknackt

1,5 Milliarden US-Dollar: Das ist einer der Gewinner

Mega-Jackpot geknackt: 1,5 Milliarden Dollar: Bisher gibt es einen Gewinner aus Kalifornien

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San FranciscoEr ist geknackt. Drei Gewinner für den Jackpot in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar stehen fest. Menschen in den drei Bundesstaaten Florida, Kalifornien und Tennessee hatten beim Powerball-Spiel die nötigen fünf Treffer plus Zusatzzahl, wie nach der Ziehung vom Mittwochabend (Ortszeit) in Tallahassee (Florida) mitgeteilt wurde.

Die Leuchtanzeigen in den Fenstern der Kioske, Tankstellen oder Lebensmittelläden waren so hilflos wie die Verkäufer hinter den Theken, die dem Ansturm kaum Herr werden konnten. Auf den Displays leuchtete ein verschämtes „999“, um die Millionen anzuzeigen, die man beim „Powerball gewinnen konnte, aber tatsächlich waren es 1,5 Milliarden Dollar. Aber vierstellige Zahlen waren nie vorgesehen. So etwas hatte es nicht gegeben, es war der größte Jackpot der Welt. Beim „El Gordo“, der Monsterlotterie in Spanien liegt die Summe zwar bei 2,2 Milliarden Euro. Aber die Höchstsumme pro Los ist hier gedeckelt.

Die 1,5 Milliarden Dollar gibt es für den Gewinner, so er alleine bleibt, aber nur wenn er eine Auszahlung in jährlichen Raten akzeptiert. Das Risiko: Wer früh stirbt, verschenkt den nicht ausgezahlten Rest. Also bleibt die Variante der Auszahlung in einer Summe, dann liegt der offizielle Jackpot bei 930 Millionen Dollar. Allerdings langt Vater Staat auch noch mal hin und genehmigt sich seinen Steueranteil vorab. Man weiß ja nie. Dann sinkt die Barauszahlung auf rund 450 Millionen Dollar. Immer noch genug.

Der Kalifornischer hat unsagbares Glück gehabt. Die Chance für den Gewinn lag statistisch gesehen bei 1:292 Millionen. Aber es musste praktisch jemanden treffen. 85 Prozent aller Zahlenkombinationen war Mittwoch mittag verkauft, so die texanische Lottogesellschaft.

Kevin O‘Leary, Juror bei der TV-Show „Shark Tank“, die Risikokapital in junge Unternehmer investiert, gab auf dem Sender ABC dem oder der potentiellen Gewinner einen ganz risikofreien Ratschlag: Das Geld sollte aus Sicherheitsgründen auf mehrere große Finanzinstitute verteilt und in erstklassige Staats- und Unternehmensanleihen angelegt werden. Selbst bei heutigem Zinssatz käme man praktisch risikofrei auf 600.000 Dollar Zinsen – pro Monat. Und das für sich selbst und die Kinder und Kindeskinder. Das sollte reichen. Den Tipp habe er von seiner Mutter erhalten: Greife nie das Kapital an. Gebe nur die Zinsen aus.

Mal sehen, ob sich der Gewinner daran halten wird, der bald bekannt sein wird. Wenn er den Gewinn einlöst, wird sein Name öffentlich gemacht. Ein Budget für Bodyguards sollten er oder sie schon mal einplanen.

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