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11.01.2014

12:31 Uhr

240 Häuser abgebrannt

Großbrand zerstört alte tibetischer Stadt

Dukezong ist ein beliebtes Touristenziel. Doch jetzt hat ein gewaltiges Feuer Teile der historischen Stadt vernichtet. In den alten Häusern haben sich die Flammen schnell ausgebreitet. Tausende Bewohner mussten fliehen.

In Dukezong stehen die Häuser in Flammen: Mehr als 2000 Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und Freiwillige haben sich laut Xinhua an den Löscharbeiten beteiligt. ap

In Dukezong stehen die Häuser in Flammen: Mehr als 2000 Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und Freiwillige haben sich laut Xinhua an den Löscharbeiten beteiligt.

DukezongEin Großfeuer hat etwa 240 überwiegend hölzerne Häuser einer historischen Stadt im Südwesten Chinas zerstört. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. Mehr als 2600 Bewohner seien aus der rund 1300 Jahre alten Stadt Dukezong in Sicherheit gebracht worden, berichteten staatliche Medien am Samstag. Die Brandursache war zunächst unklar.

Nach mehreren Stunden sei das Feuer im Laufe des Tages gelöscht worden, teilte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mit. Mehr als 2000 Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und Freiwillige hätten sich an den Löscharbeiten beteiligt. Allerdings erschwerte das trockene und windige Wetter die Rettungsarbeiten.

Dukezong ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Städte in der Region und aufgrund seiner Holzhäuser und historischen Gassen ein bei Touristen beliebtes Reiseziel. Der Ort war einst Zwischenstopp an der südlichen Seidenstraße und firmiert auch unter dem Namen „Mondscheinstadt“.

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Im Mai 2002 benannte Chinas Staatsrat den Bezirk Zhongdian nach dem Mythos Shangri-La um, dem Traum der Menschheit von einem irdischen Paradies. Seitdem dürfen die Bewohner der Provinz Yunnan offiziell behaupten, dass ihre Heimat Vorbild für das Shangri-La gewesen sei, welches der britische Schriftsteller James Hilton in seinem Romanklassiker „Der verlorene Horizont“ von 1933 beschrieben hat.

Zuvor hatten sich die Provinzen Yunnan und Sichuan über Jahre einen erbitterten Streit darüber geliefert, wer die Bezeichnung Shangri-La für sich beanspruchen darf, um so Tourismus und Wirtschaft anzukurbeln.

Von

dpa

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