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26.09.2011

20:15 Uhr

240 Tonnen Silberbarren

Forscher spüren Silberschatz im Atlantik auf

Es wäre der größte Unterwasserschatz aller Zeiten: US-Schatzsucher haben im Atlantik ein im Krieg versenktes Frachtschiff wiederaufgespürt. Silberbarren im Wert von 150 Millionen Euro sollen an Bord sein.

Blick auf das Deck der in 4.700 Metern Tiefe liegenden SS „Gairsoppa“. AFP

Blick auf das Deck der in 4.700 Metern Tiefe liegenden SS „Gairsoppa“.

WashingtonIm Atlantik ist ein im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen versenktes britisches Frachtschiff mit mehr als 240 Tonnen Silberbarren an Bord lokalisiert worden. Das Beutegut werde auf 150 Millionen Euro geschätzt, womit es sich um den größten jemals unter Wasser gefundenen Schatz handele, teilte das US-Schatzsucherunternehmen Odyssey Marine Exploration am Montag mit. Das Wrack der 1941 versenkten SS „Gairsoppa“ liegt in 4.700 Metern Tiefe vor der irischen Küste und konnte mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Boots aufgespürt werden. Die Bergung soll im Frühling kommenden Jahres beginnen.

Nach einem langwierigen Streit hatte Odyssey im vergangenen Jahr von der britischen Regierung die Genehmigung zur Bergung des Wracks erhalten. Zugleich darf das Unternehmen 80 Prozent des Silberschatzes einbehalten, der Rest geht an die britischen Behörden. Erst am Mittwoch hatte ein US-Gericht entscheiden, dass das Schatzsucherunternehmen einen riesigen, aus einem Schiffswrack geborgenen Goldschatz an Spanien übergeben muss. Odyssey hatte den Schatz 2007 entdeckt und nach Florida gebracht, ohne Spanien zu informieren. Es behauptete, das Wrack habe sich in internationalen Gewässern befunden.

 

Von

afp

Kommentare (1)

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Daniel

26.09.2011, 22:30 Uhr

Und was bekommt Deutschland ? Immerhin gäbe es den Schatz ohne unser Zutun garnicht !

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