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09.07.2015

13:53 Uhr

„6 aus 49“

Vierthöchster Jackpot geknackt

Das gab es zuvor nur einmal beim Lotto: Für den Jackpot hätten diesmal allein sechs Richtige gereicht. Doch ein Berliner hat auch die Superzahl richtig getippt – er streicht fast 34 Millionen ein.

Wird der Jackpot zwölf Wochen in Folge nicht geknackt, werden die Hürden gesenkt: Dann reichen auch sechs Richtige, um den Hauptgewinn einzustreichen. dpa

Zwangsausschüttung

Wird der Jackpot zwölf Wochen in Folge nicht geknackt, werden die Hürden gesenkt: Dann reichen auch sechs Richtige, um den Hauptgewinn einzustreichen.

SaarbrückenDer vierthöchste Gewinn beim deutschen Lotto „6 aus 49“ geht nach Berlin. Der auf 33,8 Millionen Euro angewachsene Jackpot wurde am Mittwochabend geknackt. Der Spieler aus Berlin ist der bundesweit einzige, der alle sechs Zahlen plus Superzahl richtig getippt hatte, wie Saarland-Sporttoto am Donnerstag mitteilte. Damit wurde zum zweiten Mal in der Lotto-Geschichte Deutschlands eine „Zwangsausspielung“ abgewendet, bei der sechs Richtige für den Hauptgewinn gereicht hätten.

Gezogen wurden am Mittwochabend in Saarbrücken die Glückszahlen 5, 12, 13, 33, 38, 39 sowie die Superzahl 4. Der Berliner ist nach Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks der 34. Tipper, der in diesem Jahr mit dem Spiel „6 aus 49“ zum Millionär wurde.

Abgegeben wurde der Lottoschein mit den Gewinnzahlen am Mittwochmorgen um 7.59 Uhr in einer Annahmestelle in Berlin-Mariendorf, einem unspektakulären Stadtteil im Süden der Hauptstadt. „Das war sicher jemand auf dem Weg zur Arbeit oder ein Rentner, der Brötchen geholt hat“, sagte Lotto-Sprecher Thomas Dumke aus Berlin.

Bisher kennt die Lottogesellschaft den Gewinner nicht, weil die Scheine ohne Namen abgegeben werden. Dass eine größere Tippgemeinschaft abräumte, hält Dumke für sehr unwahrscheinlich. Der Schein mit fünf Tipps für die beiden Ziehungen am Mittwochabend und Samstagabend kostete nur 10,50 Euro. Ein typischer Einzelspieler, so Dumke.

Bei der Ziehung am Mittwoch wäre auf jeden Fall der Jackpot ausgeschüttet worden, da er in den vergangenen zwölf Wochen nicht geknackt worden war. Nach den Spielbedingungen muss der Gewinntopf spätestens bei der 13. Ziehung ausgespielt werden. Notfalls hätten auch sechs Richtige oder weniger für den Hauptgewinn gereicht.

Diese Konstellation gab es vorher nur einmal: Am 23. September 2009 drohte dem Jackpot ebenfalls eine Zwangsausschüttung. Dazu war es aber nicht gekommen, weil in der 13. Ziehung ein Tipper aus Bayern einen Sechser plus Superzahl hatte und sich über den damals rund 31,7 Millionen Euro schweren Gewinntopf freuen konnte.

Die bisher höchste Summe war im Dezember 2007 mit gut 45 Millionen Euro ausgespielt worden, nachdem der Jackpot ebenfalls bei den zwölf vorangegangen Ziehungen nicht geknackt worden war. Der Gewinn wurde zwischen drei Tippern aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen aufgeteilt.

Sechs Richtige ohne Superzahl hatte bei der Ausspielung am Mittwoch niemand. Dann hätten auch fünf Richtige plus Superzahl für den Hauptgewinn gereicht. Das schafften laut Saarland-Toto 52 Tipper. Jeder von ihnen gewann knapp 15 000 Euro.

Von

dpa

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