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24.01.2005

11:20 Uhr

760 Unfälle am Morgen in Nordrhein-Westfalen

Großes Chaos auf Deutschlands Straßen

Auch stundenlange Einsätze der Streudienste konnten zahlreiche Verkehrsunfälle und Blechschäden nicht verhindern. In der Nacht zum Montag hatten Schneefälle und Glätte für Chaos gesorgt.

Nichts geht mehr auf den Autobahnen.

Nichts geht mehr auf den Autobahnen.

HB HAMBURG. Bei hunderten von Unfällen gab es nach Angaben der Polizei einen Sachschaden, der in die Hunderttausende geht. Viele Menschen wurden zumeist leicht verletzt. Die Streudienste waren stundenlang im Einsatz.

Allein in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei von Sonntagabend bis Montag früh rund 760 Unfälle. Auf den Autobahnen des Landes kam es zu etwa 70 Staus mit einer Gesamtlänge von fast 180 Kilometern. Auf dem Düsseldorfer Flughafen rutschte ein Fracht-Jumbo-Jet der Atlas Air von der glatten Landebahn. Zwei Triebwerke gerieten in Brand. Verletzt wurde laut Flughafen niemand. Der Flugverkehr war vorübergehend beeinträchtigt.

In Niedersachsen krachte es im Gebiet der Polizeidirektion Oldenburg mehr als 70 Mal. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 548 000 €. Es gab zwei Schwerverletzte. Ein mit 25 Tonnen Erbsen beladener Sattelzug blockierte in der Nacht die Autobahn 1 bei Bremen. Der 50 Jahre alter Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren und rutschte in die Mittelleitplanke, teilte die Polizei mit. Ein Großteil der Erbsen verteilte sich auf die Fahrbahn. Der Fahrer blieb unverletzt.

Auch in den meisten anderen Bundesländern kam es zu glättebedingten Unfällen. Der Verkehr staute sich vor allem auf den Autobahnen stundenlang.

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