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11.04.2006

09:53 Uhr

Ab 2009 jährlich zwei Sieger

Die Titelträger seit 1985

Görlitz oder Essen wären nach Berlin (1988) und Weimar (1999) die dritte deutsche Stadt, die sich mit dem Titel „Kulturhauptstadt Europas“ schmücken darf.

HB HAMBURG. Jährlich erhält mindestens eine europäische Stadt den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Der Europäische Rat verleiht ihn auf Empfehlung der Europäischen Kommission. Um die zehn neu hinzugekommenen EU-Länder einzubinden, werden von 2009 bis 2019 jährlich zwei Titelträger, jeweils aus einem alten und einem neuen Mitgliedstaat, ernannt. 2010 stellt deshalb neben Deutschland mit Pécs auch Ungarn eine Kulturhauptstadt. Unabhängig davon hat sich auch Istanbul für 2010 beworben. Das Europäische Parlament hatte 1999 beschlossen, dass von 2005 an auch „europäische Drittländer“ teilnehmen können.

Die Titelträger bis 2010 sind:
1985: Athen (Griechenland)
1986: Florenz (Italien)
1987: Amsterdam (Niederlande)
1988: Berlin (Deutschland)
1989: Paris (Frankreich)
1990: Glasgow (Großbritannien)
1991: Dublin (Irland)
1992: Madrid (Spanien)
1993: Antwerpen (Belgien)
1994: Lissabon (Portugal)
1995: Luxemburg (Luxemburg)
1996: Kopenhagen (Dänemark)
1997: Thessaloniki (Griechenland)
1998: Stockholm (Schweden)
1999: Weimar (Deutschland)
2000: Avignon (Frankreich)
Bergen (Norwegen)
Bologna (Italien)
Brüssel (Belgien)
Helsinki (Finnland)
Krakau (Polen)
Prag (Tschechien)
Reykjavík (Island)
Santiago de Compostela (Spanien)
2001: Porto (Portugal)
Rotterdam (Niederlande)
2002: Salamanca (Spanien)
Brügge (Belgien)
2003: Graz (Österreich)
2004: Lille (Frankreich)
Genua (Italien)
2005: Cork (Irland)
2006: Patras (Griechenland)
2007: Luxemburg (Luxemburg)
Sibiu (Rumänien)
2008: Liverpool (Großbritannien)
Stavanger (Norwegen)
2009: Linz (Österreich)
Vilnius (Litauen)
2010: Pécs (Ungarn)
Essen (Deutschland)

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