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02.09.2015

14:26 Uhr

Ärzte beraten über Operation

Gefäßverschluss bei Helmut Schmidt

Sein Zustand ist weiter kritisch. Nachdem SPD-Politiker Helmut Schmidt gestern wegen eines Gefäßverschlusses im Krankenhaus behandelt wurde, beraten die Ärzte nun: Braucht der Altbundeskanzler eine Operation?

Wegen eines Gefäßverschlusses beraten die Ärzte, ob der Altkanzler eine Bypass-Operation brauche. dpa

Schmidt auf Intensivstation

Wegen eines Gefäßverschlusses beraten die Ärzte, ob der Altkanzler eine Bypass-Operation brauche.

HamburgEinen Tag nach der Aufnahme von Helmut Schmidt in eine Hamburger Klinik beraten die Ärzte, wie der Gefäßverschluss bei dem Altkanzler behandelt werden kann. Es gehe um die Frage, ob der 96-Jährige wegen eines Blutgerinnsels im rechten Bein eine Bypass-Operation brauche, berichtete die „Bild“-Zeitung am Mittwoch. Die Alternative wäre, weiterhin mit Medikamenten und einem Katheter zu versuchen, die Gefäßverstopfung aufzulösen. Angesichts seines Alters sei ein operativer Eingriff überaus gefährlich und allenfalls ein letzter Ausweg, um Schmidts Zustand zu bessern.

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der „Zeit“ war am Dienstag auf die Intensivstation der Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg gebracht worden. Der Einsatz eines Katheters hatte zunächst keine Klärung gebracht, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtete. Die Angaben waren aus Kreisen bestätigt worden.

Der Gesundheitszustand des 96-Jährigen sei weiterhin kritisch, habe sich aber in der Nacht leicht entspannt, hieß es in der „Bild“-Zeitung weiter. „Herr Schmidt hat keine Schmerzen, konnte am Morgen schon wieder lächeln“, zitierte das Blatt eine Quelle aus dem Umfeld des Altkanzlers.

Von

dpa

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