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30.09.2014

15:08 Uhr

Aktionswoche

„Macht das Web sozialer – wider den rauen Ton im Netz!“

VonTina Halberschmidt

Im Netz lässt der Umgangston oft zu wünschen übrig. Die Aktionswoche des Handelsblatts „Macht das Social Web sozialer!“ dreht sich um die Frage, warum bei Facebook und Co. oft eine Kultur des Gegeneinanders gelebt wird.

In vielen Diskussionsforen, Blogs und unter den Nachrichtenartikeln der Online-Medien tummeln sich Trolle, die andere beschimpfen und „immer dagegen“ sind.

In vielen Diskussionsforen, Blogs und unter den Nachrichtenartikeln der Online-Medien tummeln sich Trolle, die andere beschimpfen und „immer dagegen“ sind.

Ist es nur ein Gefühl – oder ist der Umgangston in den sozialen Netzwerken rauer geworden? Verkommt das Social Web tatsächlich immer mehr zu einem „Stammtisch der Motzkis“?

Fest steht: Unter den Artikeln der Online-Nachrichtenseiten wird gestänkert, was das Zeug hält. Fast wöchentlich entwickelt sich ein neuer Shitstorm gegen irgendwen oder irgendwas. Trolls beißen jeden, der nicht schnell genug wegschaut. Und in vielen Blogs, bei YouTube und in Foren tummeln sich die Dauernörgler und Immer-Empörten.

Dabei haben die unendlichen Weiten des Web 2.0 doch so viel Gutes zu bieten: Dank Facebook, Twitter und Co. erleben Nutzer völlig neue Möglichkeiten der Partizipation. Ob Kultur, Gesellschaft oder Politik – jeder kann mitreden und vor allem: mitmachen. Kommunikation wird selbst über Ländergrenzen hinweg möglich. Menschen aus der ganzen Welt können gemeinsam etwas bewegen, mit nur einem Mausklick.

Warum also wird bei Facebook, YouTube und Co. so oft eine Kultur des Gegeneinanders gelebt? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns während der Aktions- und Diskussionswoche „Macht das Social Web sozialer!“.

Gemeinsam mit Redakteuren, Experten, Bloggern und engagierten Social Medialisten werfen wir einen Blick auf die #Fail-Kultur, die in sozialen Netzwerken vielerorts herrscht, und klären unter anderem, inwiefern daran (auch) die Medien schuld sind.

Natürlich sind auch Sie gefragt: Wir laden Sie ein, auf Handelsblatt Online, bei Facebook und bei Twitter unter dem Hashtag #AntiTroll mit uns ins Gespräch zu kommen. Wie empfinden Sie die Umgangsformen im Netz? Was möchten Sie daran ändern? Welche Punkte würden Sie in Ihre persönliche „Netiquette“ aufnehmen?

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Meinungen.

Kommentare (3)

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Herr C. Falk

30.09.2014, 16:33 Uhr

Die Manieren sind nicht die besten, das ist wahr. Allerdings das ständige Pädagogisieren ist ebenfalls eine ziemlich öde Angelegenheit.

Die Menschen sind so wie sie sind und sie schreiben so wie sie schreiben, weil sie so sind wie sie sind und sich entsprechend äußern.

Diese simple "Weisheit" sollte doch hinreichend dafür sein zu erkennen, dass wir weder in einer idealen Welt leben noch jemals leben werden und die Hoffnung uns einer solchen zumindest anzunähern selber schon eine Art von realitätsentfremdeter Zumutung ist.

Herr Matthias Moser

30.09.2014, 16:34 Uhr

Es wäre viel gewonnen, wenn jeder unter seinem (verifizierten) Klarnamen schreiben müsste - am besten mit Bild: Wie bei einer öffentlichen Diskussion.
Die Anonymität verleitet manchen Menschen zum Gang in die unterste Schubalde.

Herr Uwe Ostertag

02.10.2014, 08:13 Uhr

Die Frage ist und bleibt, wie objektiv wird dann die Auswertung des Handelsblattes werden, wird es eine medienpolitische Inquisition der politisch nonkonformen Kommentatoren, will man diese an den Pranger stellen? Da ich es am eigenen Leibe erleben musste, wie die Medien medienpolitisch versuchen, solche Kommentatoren in die Ecke zu stellen, da weiß ich auch wovon ich rede. Immerhin war ich das Opfer einer medienpolitischen Hatz, ohne die Chance Gegenwehr zu leisten, man hatte mich sozusagen in einem FAZ/FAS Artikel, welcher durch Hineininterpretieren, Zusammenhänge zerreissen und Dichtung hinrichten wollen. Aber auch eine Gegendarstellung verweigert, dass ich den Medien sogar totale Feigheit bescheinigen kann.
Einem objektiven Artikel, der beide Seiten der Medaillen offenbart habe ich nichts entgegen zu setzen, aber einem suggestiv manipulierenden würde ich jegliche Art des Qualitätsjournalismus aberkennen.
Mein Angebot an das Handelsblatt, da bekannt ist, dass man mich deutschlandweit veridiotisierte/vertrollte, ein faires Interview im Eins zu Eins Status, Frage plus Antwort ohne irgendwelche Manipulationen.
Vorab auch ein Link von einem Interview, welches Gottfried Böhmer von der HBS Media Group GmbH(Freundeskünste.de) mit mir tätigte
http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/reden-ist-silber/meinung/putin-trolle-und-russland-versteher-gehen-in-die-offensive-ein-gespraech-mit-uwe-ostertag.html
So, mein Angebot steht, jetzt die das Handelsblatt am Zuge, entweder diesen Kommentar eliminieren oder sich mir stellen.
Uwe Ostertag Ochsenfurt

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