Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.02.2014

12:38 Uhr

Alle 18 Insassen tot

Flugzeugabsturz in Nepal

Ein Flugzeug verschwindet in Nepal vom Radar, später wird der schreckliche Verdacht zur Gewissheit: Alle Menschen an Bord der abgestürzten Maschine sind tot. Bei der Bergung half ein Telefon.

Insgesamt waren 15 Passagiere und 3 Crew-Mitglieder an Bord der Turboprop-Maschine (ähnliches Modell auf dem Foto) der Fluglinie Nepal Airlines. ap

Insgesamt waren 15 Passagiere und 3 Crew-Mitglieder an Bord der Turboprop-Maschine (ähnliches Modell auf dem Foto) der Fluglinie Nepal Airlines.

KathmanduBei dem Flugzeugabsturz in Nepal sind alle 18 Insassen der Maschine ums Leben gekommen. Helfer bargen die Opfer am Montag im Himalaya-Schneetreiben und brachten die Leichen zur Obduktion in die Hauptstadt Kathmandu, sagte Sagar Mani Pathak, Beamter am Unglücksort. Die Black Box sei zur Untersuchung an die Behörde für Zivilluftfahrt gegangen.

Insgesamt waren 15 Passagiere und 3 Crew-Mitglieder an Bord der Turboprop-Maschine der Fluglinie Nepal Airlines. Das Flugzeug war am Sonntag bei schlechtem Wetter auf dem Weg von Pokhara nach Jumla westlich der Hauptstadt abgestürzt. Einer der Passagiere des Inlandsflugs kam aus Dänemark, alle anderen Insassen aus Nepal, darunter ein vierjähriger Junge.

Südafrika: Illegale Arbeiter in Goldmine eingeschlossen

Südafrika

Illegale Arbeiter in Goldmine eingeschlossen

Zweites Unglück in südafrikanischen Minen binnen zehn Tage: Diesmal sind zwischen 30 und 200 Männer, die illegal in einer stillgelegten Goldmine schürften, nach einem Stolleneinbruch eingeschlossen. Elf wurden gerettet.

Der Kontakt zum Flieger sei eine halbe Stunde nach dem Start verloren gegangen, hieß es. Nach Angaben lokaler Medien wurde die Absturzstelle im Bezirk Argakhanchi ausfindig gemacht, indem die Signale des Piloten-Handys nachverfolgt wurden. Drei Helikopter seien zu der Absturzstelle auf 2100 Meter Höhe an einem Berghang geflogen, hätten aber zunächst wegen des Schnees nicht landen können.

Erst am Montagmorgen erreichten die Helfer von Armee und Polizei den Unglücksort. „Wir konnten mit einem kleinen Helikopter etwa 200 Meter von der Absturzstelle landen“, sagte der Polizeibeamte Bam Bahadur Bhandari. Vermutlich sei schlechtes Wetter für das Unglück verantwortlich gewesen.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.02.2014, 13:59 Uhr

"Vermutlich sei schlechtes Wetter für das Unglück verantwortlich gewesen."
Wenn ein Luftfahrer bei schlechtem Wetter nicht fliegt, dann passiert auch nichts, so einfach ist das.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×