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02.04.2015

08:45 Uhr

Anti-Islam-Hetze

Hitler in Philadelphia

Mit einem Bild von Adolf Hitler hetzt die American Freedom Defense in Philadelphia gegen Islam und Koran. Ein Busunternehmen versuchte sich dagegen zu wehren, die „Werbung“ schalten zu müssen – vergeblich.

Weil Hitler mal einen Araber traf, sollen die USA keine Entwicklungshilfe mehr an islamisch dominierte Länder zahlen. ap

Buswerbung in Philadelphia

Weil Hitler mal einen Araber traf, sollen die USA keine Entwicklungshilfe mehr an islamisch dominierte Länder zahlen.

PhiladelphiaTrotz Demonstrationen gegen die Werbemaßnahme fahren mit einem Hitler-Bild bedruckte Busse seit Mittwoch durch Philadelphia. Die Werbung zeigt Adolf Hitler mit einem früheren arabischen Anführer. Eine proisraelische Organisation wirbt mit dem Motiv und dem Slogan „Islamischer Judenhass: Er liegt im Koran“. Die USA werden dabei aufgefordert, keine Entwicklungshilfe mehr an islamische Länder zu zahlen.

Ein US-Richter hatte die Transportbehörde von Philadelphia vor drei Wochen angewiesen, die Werbung der sogenannten American Freedom Defense Initiative zu akzeptieren. Auf eine Berufung gegen das Urteil verzichtete die Behörde, wie sie vergangene Woche bekanntgegeben hatte. Sie hatte die Werbeposter zuvor abgelehnt, weil diese aus ihrer Sicht gegen „minimale Standards höflichen Zusammenlebens“ verstießen.

Verschiedene Anzeigen der Gruppe werden auf insgesamt 84 Bussen zu sehen sein. Das Bild aus dem Jahr 1941 zeigt Hitler bei einem Treffen mit dem palästinensischen Nationalisten Hadsch Amin al-Husseini.

Gegen die Werbung wurde in der US-Ostküstenmetropole vermehrt demonstriert. Selbst Bürgermeister Michael Nutter nahm am Dienstag an einem Protest teil.

Von

ap

Kommentare (4)

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Herr Teito Klein

02.04.2015, 11:41 Uhr

Verkehrte Welt - Hitler als Werbeträger
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So etwas ist nur in den USA möglich.
In Deutschland sind Islamisten "sakrosant"

G. Nampf

02.04.2015, 12:15 Uhr

"Anti-Islam-Hetze" LOL

Daß der frühere Mufti von Jeruslem (Muhammad Amin al-Husaini) permanenter Begleiter des österreichischen Rattenfängers war und sein Gedankengut in die arabische Welt transportiert hat , ist eine historische Tatsache.

Es gibt sogar eine ARD-Doku (die ARD ist zuverlässig nicht-islamfeindlich!) dazu:

(http://programm.ard.de/?sendung=281116228729715#)

Nicht richtig ist folglich jedoch, daß die Feindschaft zum Judentum im Koran begründet ist.

G. Nampf

02.04.2015, 13:15 Uhr

"Weil Hitler mal einen Araber traf..." (Bildunterschrift)

Nocheinmal: der frühere Mufti von Jeruslem Muhammad Amin al-Husaini war ein hoher islamischer Würdenträger und permanent in Hitlers Umgebung.

Die Bildunterschrift ist an der Grenze zur Geschichtsfälschung.

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