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18.08.2016

03:30 Uhr

Arthur Hiller

Hollywood trauert um „Love Story“-Regisseur

Die „Love Story“ machte nicht nur die Hauptdarsteller Ryan O'Neal und Ali MacGraw weltberühmt. Auch für Regisseur Arthur Hiller war das Melodrama ein Höhepunkt seiner Hollywood-Karriere.

Arthur Hiller (Mitte) während einer Preisverleihung im Jahr 2002 mit den Schauspielern Ryan O'Neal und Ali McGraw. Reuters

Arthur Hiller

Arthur Hiller (Mitte) während einer Preisverleihung im Jahr 2002 mit den Schauspielern Ryan O'Neal und Ali McGraw.

Los AngelesDer Regisseur des Liebesfilms „Love Story“, Arthur Hiller, ist tot. Wie die Oscar-Akademie mitteilte, starb der gebürtige Kanadier am Mittwoch in Los Angeles. Er wurde 92 Jahre alt. Hiller war von 1993 bis 1997 Vorsitzender der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die alljährlich die Oscars verleiht.

Seinen größten Erfolg feierte Hiller mit der Leinwandadaption des Bestsellers „Love Story“ (1970) von Erich Segal. Das Melodrama mit Ryan O'Neal und Ali MacGraw in den Hauptrollen wurde zu einem Welterfolg. „Love Story“ wurde für sieben Oscars nominiert. Der Film brachte Hiller den Golden Globe als bester Regisseur ein.

Millionen Menschen heulten im Kino, als der reiche Harvard-Student Oliver Barrett (O'Neal) die schöne, aber arme Jenny Cavalleri (MacGraw) gegen den Willen seines Vaters heiratet, sie aber am Ende an den Krebs verliert.

Nun trauert Hollywood um Hiller. „Er war ein außergewöhnlicher, talentierter, großherziger Mensch und ich werde ihn schrecklich vermissen“, teilte MacGraw mit. Er sei ein wesentlicher Teil einer der wichtigsten Erfahrungen ihres Lebens gewesen, zitierte der „Hollywood Reporter“ aus der Mitteilung der 77-jährigen Schauspielerin.

Zu seinen weiteren Filmen zählten die Action-Komödien „Trans-Amerika-Express“, „Zwei in Teufels Küche“ und „Die Glücksjäger“. In Hillers „The Man In The Glass Booth“ (1975) spielte Maximilian Schell einen Juden, der sich nach Kriegsende als Nazi ausgibt, um einen Kriegsverbrecherprozess in Gang zu setzen. Die Rolle brachte Schell eine Oscar-Nominierung ein.

2002 zeichnete die Akademie den Regisseur für sein humanitäres Engagement mit dem Ehrenoscar „Jean Hersholt Humanitarian Award“ aus. Hiller hatte sich zeitlebens für wohltätige Einrichtungen und Bürgerrechtsgruppen eingesetzt.

Von

dpa

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