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13.07.2013

08:56 Uhr

Asiana Airlines Flug 214

Drittes Todesopfer nach Bruchlandung in San Francisco

Fast eine Woche nach der Bruchlandung einer Boeing auf dem Flughafen von San Francisco ist die Zahl der Toten auf drei gestiegen. Ein chinesisches Mädchen erlag in einem Krankenhaus ihren Verletzungen.

Asiana-Wrack in San Francisco: Ein drittes Mädchen ist rund eine Woche nach der Bruchlandung ihren Verletzungen erlegen. dpa

Asiana-Wrack in San Francisco: Ein drittes Mädchen ist rund eine Woche nach der Bruchlandung ihren Verletzungen erlegen.

San FranciscoKnapp eine Woche nach der Bruchlandung einer Passagiermaschine auf dem Internationalen Flughafen von San Francisco hat sich die Zahl der Todesopfer auf drei erhöht. Ein weiteres chinesisches Mädchen erlag am Freitag seinen Verletzungen, wie das Allgemeinkrankenhaus San Francisco mitteilte. Dort war es nach dem Unfall am vergangenen Samstag in kritischem Zustand eingeliefert worden. Das Kind habe zu einer Gruppe von Schülern gehört, die in den USA an einem Sommerferienlager teilnehmen wollten, sagte einer der Organisatoren der Reise. Die Verstorbene sei 16 Jahre alt gewesen.

Außerdem waren zwei 16 Jahre alte Mädchen aus China bei der missglückten Landung einer Maschine der südkoreanischen Fluggesellschaft Asiana mit 307 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Eines der Mädchen wurde von einem Feuerwehrauto überfahren, wie ein örtlicher Polizeisprecher am Freitag bestätigte. Das Mädchen habe unentdeckt unter dem Löschschaum der Feuerwehr gelegen und sei mindestens einmal überrollt worden. Ob der Unfall die Todesursache war, konnte er nicht sagen. Die Rechtsmedizin untersucht noch den Leichnam des Mädchens.

Die Ursache des Unglücks ist noch nicht gänzlich geklärt. Die Maschine hatte am vergangenen Samstag den Flughafen zu niedrig und zu langsam angeflogen, war gegen eine Mauer geprallt und auseinandergebrochen. Der auf der Boeing 777 unerfahrene Pilot und sein Ausbildungspilot hatten den Fehler beim Anflug zu spät bemerkt. Ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Fehler handelte, ist bislang jedoch unklar.

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