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08.01.2004

14:22 Uhr

Auch Ratten mögliche Viren-Überträger

Neue Sars-Verdachtsfälle in China

Eine Kellnerin eines Spezialitätenlokals der südchinesischen Provinz Guangdong ist möglicherweise mit dem Sars-Virus infiziert. 48 Personen, die mit ihr engen Kontakt gehabt hätten, seien nach Angaben des chinesischen Gesundheitsministeriums unter Quarantäne gestellt worden. 52 weitere Personen stünden unter Beobachtung.

HB GUANGZHOU/PEKING/HONGKONG. Die 20 Jahre alte Kellnerin aus Kanton hatte erste Krankheitssymptome wie Fieber am 26. Dezember gezeigt. Seit sieben Tagen sei sie jedoch fieberfrei. Das Restaurant, in dem sie arbeitet, soll nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua die als Delikatesse geltenden Schleichkatzen servieren.

Nach der Rückkehr aus Guangdong in Südchina wurden in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong drei Mitglieder eines Fernsehteams auf Sars untersucht, nachdem sie Fieber und andere Symptome zeigten. Bei zwei von drei Männern bestätigte sich der Verdacht nicht.

Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, der erste neue Fall - ein 32-jähriger Fernsehproduzent - sei am Donnerstag aus dem Krankenhaus als geheilt entlassen worden. Bei ihm war das Schwere Akute Atemwegssyndrom (Sars) bestätigt worden.

Die drei Sars-Verdächtigen in Hongkong hatten in China Dreharbeiten unternommen und hatten nach Angaben der Behörden in Südchina Tiermärkte und ein Krankenhaus besucht, in dem eine Person behandelt wurde, bei der später Sars festgestellt worden sei. Die Mitglieder des Fernsehteams hätten Fieber und Entzündungen der Atemwege, aber keine Lungenentzündung.

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