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11.01.2010

10:16 Uhr

Auf „Daisy“ folgt „Bob“

Kein Tauwetter in Sicht

Deutschland friert weiter: Auch in der neuen Woche steigen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt. Hochdruckgebiet Bob drückt eisige Luft aus Skandinavien nach Mitteleuropa, Tauwetter ist nicht nicht Sicht.

HB OFFENBACH. Nach dem Wegzug des Sturmtiefs „Daisy“ sorgt ein Hochdruckgebiet in den nächsten Tagen für noch mehr Kälte. Hoch „Bob“ über Skandinavien werde eisige Luft aus dem Osten nach Deutschland drücken, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach. Stürme und heftiger Schneefall wie am Wochenende soll es aber nicht mehr geben. Bis Mitte der Woche liegen die Temperaturen überall im Land auch tagsüber höchstens um den Gefrierpunkt.

„Es kommt kalte Luft aus Ost, aber mit deutlich weniger Wind“, sagte ein DWD-Sprecher. Nur am Montag könne es an der Küste noch einmal stürmisch werden. Wo es schneit, sei hingegen nicht leicht vorherzusagen. Sicher sei nur, dass die Flocken nicht so heftig werden wie am Wochenende. In Südostbayern und an der Ostsee sei die Wahrscheinlichkeit für längeren Schneefall noch am größten.

Besonders dort, wo nachts die Wolken aufreißen, sei mit kräftigen Minusgraden zu rechnen. „Allgemein kann man sagen, dass das Tauwetter im Moment noch weit weg scheint“, sagte der Sprecher. Am Mittwoch könne sogar ein neuer Tiefausläufer Deutschland erreichen und wieder kräftigen Schneefall mitbringen.

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