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27.11.2014

08:28 Uhr

Auf dem Weg zum Wärmerekord

2014 wärmstes Jahr der deutschen Wetteraufzeichnung

Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes, nennt es einen „klimatologischen Paukenschlag“: 2014 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Ändern könne das nur ein „sibirischer Dezember“.

2014 ist das wärmste Jahr seit Beginn der deutschen Wetteraufzeichnung. dpa

2014 ist das wärmste Jahr seit Beginn der deutschen Wetteraufzeichnung.

OffenbachDas Jahr ist auf dem besten Weg zum deutschen Wärmerekord. „2014 könnte für einen klimatologischen Paukenschlag sorgen“, sagte Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur.

„Wenn uns jetzt kein sibirischer Dezember mehr dazwischenfunkt, kann 2014 alle Rekorde brechen und das wärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Messungen in Deutschland werden.“ Bis ins Jahr 1881 reicht die Jahresstatistik des Wetterdienstes zurück.

Auch der November fällt nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes deutlich milder aus als der Durchschnitt der Vergleichsjahre 1961 bis 1990. Fünf Tage vor Monatsende lag die mittlere Monatstemperatur um 2,5 Grad über dem langjährigen November-Durchschnitt. Schon die ersten zehn Monate des Jahres waren insgesamt zu warm.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

27.11.2014, 08:38 Uhr

Die Lügen und das Betrügen geht in der deutschen Grünen Ideologiewelt des menschengemachten CO2 Erwärmungsmärchen munter weiter! Seit wann sind einstellig Temperaturen ein Zeichen für die Erwärmung. Seit wann ist es gut, wenn die Jahreszeiten kühler werden und sich keine Erwärmung mehr Blicken lassen darf. Seit wann will mir eine selbst ernannte grüne Ideologie vorschreiben, dass die Kälte besser sei als eine Erwärmung?! Macht endlich in den Medien Schluss solchen Scharlatanen von PIK und anderen CO2 Erwärmungspropheten eine Plattform zu geben. Der Mensch weis schon alleine, ob das Klima gut oder schlecht für ihn ist. Auf jedenfall ist dem Menschen ein mildes Klima lieber als ein Kaltes. Danke!

Herr Torsten Steinberg

27.11.2014, 09:24 Uhr

@ Herr Marc Hofmann

Um korrekt zu sein, hätten Sie schreiben müssen: "ICH weiß schon allein, ob das Klima gut oder schlecht für MICH ist. Auf jeden Fall ist MIR ein mildes Klima lieber als ein kaltes."

Die Menschen an sich sind zum Glück nicht so ignorant wie Sie, dass sie die Erkenntnisse der erdrückenden Mehrheit aller wissenschaftlichen Untersuchungen zum Klimawandel in den Wind schlagen. Die weigern sich nicht, das, was man heute weiß, auch zu akzeptieren.

Dabei wäre eine langsame, von den Menschen innerhalb einer Generation nur mit größter Mühe wahrnehmbare Erwärmung sicher nicht das Problem. Das Problem entsteht durch die Geschwindigkeit der Erwärmung und noch mehr durch die damit einhergehenden, extremen Wetterphänomene, mit denen die Natur und zu allem Leidwesen auch ein Großteil der zu unserer Ernährung dienenden Nutzpflanzen schwerlich fertig wird. Ein Landwirt beurteilt von sich aus die Situation schon einmal ganz anders, als ein abgenabelter Stadtmensch, der das Wetter immer nur in Hinblick auf Eignung für optimales Urlaubserleben betrachtet.

Von den Menschen, deren Existenz unter häufiger und extremer werdenden Überschwemmungen leidet, die vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind oder unter Schlammlawinen verschüttet werden, haben wir jetzt noch gar nicht geredet. Andererseits aber auch nicht von der Handvoll Grönländer, die in Zeiten der Klimaerwärmung ganz anders Landbau betreiben können, als sie sich das jemals vorgestellt haben. Insgesamt fällt die Bilanz eines sich fortsetzenden Klimawandels für die Tier- und Pflanzenwelt wie auch für die Menschen aber so negativ aus, dass man für jeden Grönländer und jeden Marc Hofmann, der sich darüber freut, doppelt dankbar sein sollte. Nur sollten die nicht vor den Folgen, unter denen viele der anderen heute schon leiden, so selbstbezogen die Augen verschließen, was die Grönländer vielleicht ja auch gar nicht tun. Aber Sie, Herr Hofmann, wären mir dann sehr viel sympathischer.

Herr Dieter Koch

27.11.2014, 09:32 Uhr

Klimaschwankungen gab es schon immer. Wir befinden uns im Zeitpunkt nach der kleinen Eiszeit von Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein. Davor gab es eine mittelalterliche Warmzeit, durch die das Polarmeer in beiden Richtungen schiffbar war und die Winkinger um 870 Grönland besiedelten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit

Klimawandel ist deshalb etwas ganz natürliches und sollte deshalb gelassener und nicht so hysterisch gesehen werden. Aber vielleicht verdienen viel zu viele ihr Geld mit der geschürten Angst.

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