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25.05.2015

23:04 Uhr

Aufregung an US-Airports

Angriffsdrohungen gegen mehrere Flugzeuge

Mehrere Drohungen gegen Flugzeuge bewegten die US-Behörden am Montag zu scharfen Maßnahmen: Sie ließen insgesamt vier ausländische Maschinen räumen und durchsuchen – ohne Funde. Die Hintergründe bleiben unklar.

Kampfjets des Modells F-15 Strike Eagles geleiteten die mutmaßlich bedrohte Air France Maschine nach den Bombendrohungen am Pfingstmontag zum Flughafen. AFP

Ungewöhnliche Eskorte

Kampfjets des Modells F-15 Strike Eagles geleiteten die mutmaßlich bedrohte Air France Maschine nach den Bombendrohungen am Pfingstmontag zum Flughafen.

New YorkAnonyme Drohungen gegen insgesamt vier Flüge aus dem Ausland in die USA haben am Montag in New York und Newark für Aufregung gesorgt. Die Maschinen wurden durchsucht. Die Sicherheitsbehörden bezeichneten die Drohungen aber als nicht glaubwürdig.

Am Morgen hatten zunächst US-Militärjets eine Maschine der Air France zu Kennedy-Flughafen nach New York eskortiert, weil ein anonymer Anrufer behauptet hatte, eine chemische Waffe befinde sich an Bord. Die Durchsuchung erbrachte aber nichts, wie die Bundespolizei FBI mitteilte. „Weder Besatzung noch Passagiere meldeten irgendwelche Zwischenfälle oder Gefahrenquellen. Das Flugzeug wurde wieder freigegeben.“

Darüber hinaus sei auch ein ankommender Flug der Saudi Arabian Airlines überprüft worden, weil ebenfalls eine Drohung vorgelegen habe. Als Drittes war ein Flugzeug der American Airlines betroffen, das aus Birmingham auf dem Kennedy-Airport ankam. Airline-Sprecher Kent Powell sagte, die Behörden hätten den Piloten angewiesen, nach der Landung zu einer abgelegenen Stelle des Flughafens zu rollen. Die Order sei dann aber aufgehoben worden, weil die Drohung nicht glaubwürdig gewesen sei, sagte Powell.

Der vierte Fall traf den Flughafen in Newark unweit von New York City: Dort wurde ein Flieger der United Airlines aus Madrid geräumt und an einer abgelegenen Stelle inspiziert.

Die Staatspolizei von Maryland hatte nach eigenen Angaben gegen 6.30 Uhr am Montagmorgen einen anonymen Anruf mit einer Drohung gegen die zivile Luftfahrt bekommen. Die Beamten alarmierten das FBI. Die Bundespolizei nimmt nach eigenen Angaben an, dass möglicherweise derselbe Anrufer hinter den Drohanrufen steht.

Hinweis auf chemische Waffen

US-Kampfjets eskortieren Air France-Maschine

Hinweis auf chemische Waffen: US-Kampfjets eskortieren Air France-Maschine

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Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Niko Bergmann

26.05.2015, 13:27 Uhr

Da sollen doch anscheinend Gründe für

Patriot Act oder sein Nachfolgegesetz „Freedom Act“

geschaffen werden.

Wer hatte da angerufen? NSA, CIA, DIA, MOSSAD, BND,…

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