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10.03.2014

10:03 Uhr

Auftakt der Bischofskonferenz

„Katholische Kirche hat ein Personalproblem“

Wer führt künftig die Bischofskonferenz? Diese Woche entscheidet sich die Nachfolge von Robert Zollitsch. Eine zweite Personalie ist ebenso prominent: Tritt Skandalbischof Tebartz-van Elst in Münster öffentlich auf?

Der Freiburger Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ist während des Dankgottesdienstes zu seinem 75. Geburtstag in Weihrauchschwaden zu sehen. Zollitsch zieht sich von der Spitze der Bischofskonferenz zurück. dpa

Der Freiburger Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ist während des Dankgottesdienstes zu seinem 75. Geburtstag in Weihrauchschwaden zu sehen. Zollitsch zieht sich von der Spitze der Bischofskonferenz zurück.

Münster.Die katholische Kirche in Deutschland hat nach Einschätzung des Kirchenrechtlers Thomas Schüller auch an ihrer Spitze ein Personalproblem. Aus diesem Grund gebe es für die anstehende Wahl eines neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz auch keinen klaren Favoriten, sagte der Professor am Institut für Kanonisches Recht der Universität Münster der Nachrichtenagentur dpa.

„Das Rennen ist so offen wie noch nie. Die Generation der durch das Konzil geprägten Bischöfe hört auf. Und in der Spitze zeigt sich das gleiche wie bei den Priestern“, meinte Schüller. „Die katholische Kirche hat ein Personalproblem.“

Die Bischöfe und Weihbischöfe kommen am Montagnachmittag zu ihrer viertägigen Frühjahrsvollversammlung in Münster zusammen. Am Mittwoch bestimmen sie einen neuen Vorsitzenden als Nachfolger von Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch. Der 75-Jährige gibt das Amt nach sechs Jahren aus Altersgründen ab. Nach Schüllers Meinung haben der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode und Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg die besten Chancen, ihn zu beerben.

Vor der mit Spannung erwarteten Wahl diskutieren die Bischöfe über grundsätzliche Fragen. Dabei dürfte es auch um die Fortsetzung des Dialogprozesses mit der Kirchenbasis oder den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen gehen.

So fordert „Wir sind Kirche“ mehr Einsicht der Bischöfe in die Krisensituation der katholischen Kirche. „Es ist wirkliche eine Kirchenleitungskrise, in der wir uns befinden“, sagte der Sprecher der Kirchenvolksbewegung, Christian Weisner, am Montag im Deutschlandfunk. Unter den Bischöfen bestehe Uneinigkeit, wie ernst die Krise in der katholischen Kirche sei. Weisner nannte Kirchenaustritte, gesunkene Kirchensteuereinnahmen und verlorenes Vertrauen als Probleme.

Kommentare (1)

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10.03.2014, 13:53 Uhr

liebe kath kirche. Bitte habt geduld, unsere regierung sorgt schon für nachwuchs an homosexuellen kinderliebhabern. Habt geduld.

Holt doch vorher moslems rein, davon gibts genug....kleiner scherz ;-)

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