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17.02.2017

22:23 Uhr

Auktionshaus hofft auf über 100.000 Dollar

Hitlers Reisetelefon wird versteigert

Wenn dieses Telefon sprechen könnte: Das persönliche Reisetelefon von Adolf Hitler steht zum Verkauf. Das morbide Sammlerstück soll in den USA mindestens 100.000 Dollar einbringen.

Alexander Historical Auctions in Chesapeake City, Md., versteigert bis Sonntag das persönliche Telefon Adolf Hitlers. Ein russischer Offizier soll es dem amerikanischen Soldaten Ralph Rayner während eines Besuchs im Bunker in Berlin 1945 als Souvenir mitgegeben haben.  Dessen Söhne wollen jetzt mit dem verkauf das große Geschäft machen. AP

Gravur auf Adolf Hitlers persönlichem Telefon

Alexander Historical Auctions in Chesapeake City, Md., versteigert bis Sonntag das persönliche Telefon Adolf Hitlers. Ein russischer Offizier soll es dem amerikanischen Soldaten Ralph Rayner während eines Besuchs im Bunker in Berlin 1945 als Souvenir mitgegeben haben. Dessen Söhne wollen jetzt mit dem verkauf das große Geschäft machen.

Das persönliche Reisetelefon Adolf Hitlers steht nach Angaben eines Auktionshauses in den USA zur Versteigerung. Das bestätigte das Haus Alexander Historical Auctions in Chesapeake City (US-Bundesstaat Maryland) am Freitag. Den Angaben zufolge wurde das Telefon 1945 während eines Besuchs des Führerbunkers in Berlin von russischen Offizieren an einen britischen Soldaten übergeben. Dessen Sohn lässt das Telefon nun versteigern.

Die Auktion endet am Sonntag, das Startgebot liegt dem Katalog zufolge bei 100 000 US-Dollar (94 200 Euro).

Das in Berlin hergestellte Siemens-Telefon ist ausweislich von Fotos unter anderem mit Hitlers Namen graviert. Der ursprünglich schwarze Bakelit-Apparat wurde rot gefärbt. Er ist den Angaben des Katalogs zufolge feuerbeschädigt, aber mindestens optisch völlig intakt. Forschungsergebnisse und Fotografien belegten die Echtheit, heißt es.

Das Auktionshaus gibt an, der Brigadier und Meldeoffizier Ralph Rayner habe das Telefon am 5. Mai 1945 in den Privaträumen Hitlers erhalten. Rayner habe es zunächst mit nach England genommen. Dem Katalog zufolge ist der speziell verkabelte Apparat kein einfaches Bürotelefon, sondern wurde von Hitler permanent sowohl in der sogenannten Wolfsschanze als auch auf Reisen und in Zügen benutzt.

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