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12.11.2012

16:43 Uhr

Ausgepeitscht

Frau tötet äthiopische Angestellte mit Folter

In den Emiraten hat eine Frau ihre äthiopische Hausangestellte zu Tode gefoltert. Einem Bericht zufolge hatte sie die Angestellte mit kochendem Wasser übergossen und ihr Pfeffer in Augen gestreut. Sie sei „faul“ gewesen.

Ausländische Hausangestellte werden oft schlecht behandelt. gms

Ausländische Hausangestellte werden oft schlecht behandelt.

Abu DhabiIn den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine äthiopische Hausangestellte von ihrer einheimischen Chefin zu Tode gefoltert worden. Wie die Zeitung „The National“ aus Abu Dhabi am Montag berichtete, erschien die Chefin am Sonntag vor einem Gericht in Abu Dhabi. Sie räumte demnach ein, ihre Angestellte gefoltert zu haben, bestritt aber eine Tötungsabsicht.

Dem Bericht zufolge gestand die Frau, die Äthiopierin zehn Tage vor deren Tod mit einem Kabel ausgepeitscht zu haben, „weil sie faul war“. Laut dem Bericht übergoss sie die Angestellte auch mit kochendem Wasser und streute Pfeffer in ihre Augen.

Eines der Kinder der Chefin rief den Angaben zufolge schließlich die Polizei und gab an, ihre Mutter habe das Dienstmädchen regelmäßig gefoltert, seit sie es im Sommer eingestellt habe. Nach Angaben eines in der Zeitung zitierten Arztes starb die Äthiopierin an Verbrennungen, die sich entzündet hatten. Die Augen der Frau hätten zudem Blutungen infolge der Folter aufgewiesen.

Menschenrechtsorganisationen weisen immer wieder auf die schlechte Behandlung von ausländischen Hausangestellten in den Golfmonarchien hin. Millionen Ausländer, vor allem aus Asien, verrichten dort für die Einheimischen häusliche Dienste.

Von

afp

Kommentare (4)

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Habnix

12.11.2012, 18:31 Uhr

Das sind für die USA doch angenehme Demokratien.Wo ist das Problem ?

Wir sollten endlich unsere Demokratien als das begreifen was sie sind, nicht viel besser als jede Diktatur in der Welt.

Aber wir wissen nicht warum das so ist. Okay siehe unten folgt

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Wirtschaft ist Krieg im Frieden,erst wird der Konkurrent und der mögliche Konkurrent(Arbeitnehmer) bekämpft und falls das Ziel erreicht und es nichts mehr zu Gewinnen gibt,folgt der Satz: “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”

M.f.G

Habnix

Irene

12.11.2012, 21:35 Uhr

Auch Deutschland macht mit diesem Land gerne lukrative Geschäfte.
Man muß begreifen, dass diese Hausangestellten als Sklaven angesehen werden, mit denen man alles machen kann. Einem Bericht aus Sri Lanka zufolge werden pro Monat ca. 40 tote Hausmädchen in Leichensäcken in ihre Heimat zurückgeschickt. Die Welt schweigt - wie immer, wenn es um Verbrechen in Ländern islamischer Geschäftspartner geht.

niwo

13.11.2012, 10:42 Uhr

Die aethiopische Regierung muss - notfalls mit Unterstuetzung von aussen - endlich ihre Aufgabe wahrnehmen und ihre Buerger im Ausland schuetzen. Dazu gehoert konsularischer Schutz fuer rueckkehrwillige illegale Arbeitsmigrant(inn)en und internationaler Druck auf die Ziellaender, Erpressung, Freiheitsberaubung und unmenschliche Behandlung durch die Arbeitgeber(inn)en gesetzgeberisch zu verhindern.

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