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07.03.2014

11:33 Uhr

Australien

Deutscher isst Fliegen und überlebt im Outback

Nach tagelanger Suche taucht ein vermisster deutscher Wanderer in Australien auf. Er war im Outback verschollen. Tagelang ernährte er sich nur von Fliegen. Der Mann ist ungerührt und will weiter wandern.

Der Abenteurer aus Deutschland ist wohl behalten wieder aufgetaucht. dpa

Der Abenteurer aus Deutschland ist wohl behalten wieder aufgetaucht.

SydneyEin deutscher Tourist hat fast drei Wochen in der australischen Wildnis überlebt. Dem 26-jährige Wanderer war nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen der Weg in die Zivilisation abgeschnitten, berichtete die Polizei am Freitag. Er habe sich nach eigenen Angaben von Fliegen ernährt.

Ein Autofahrer sammelte den Mann bei Windorah rund 1200 Kilometer westlich der Ostküstenstadt Brisbane am Donnerstag ein und brachte ihn in den Ort. Der Deutsche verschwand aber gleich wieder - er habe medizinische Versorgung abgelehnt und weiter wandern wollen, berichtete die Polizei. Er war weder auf sozialen Netzwerken noch von lokalen Reportern für eine Stellungnahme aufzutreiben.

Der Deutsche war Informationen der Polizei zufolge am 17. Februar in Windorah losgewandert. Er sei für einen längeren Busch-Aufenthalt nicht ausgestattet gewesen und brauchte auch Medikamente, die eigentlich kühl gehalten werden müssen. Die Polizei suchte tagelang mit einem Großaufgebot und Aufrufen im Radio nach ihm.

Der Aufwand gehöre zur üblichen Arbeit, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Von einem neuen gefährlichen Abenteuer könne er nicht abgehalten werden. „Wenn er wieder vermisst wird, werden wir wohl wieder nach ihm suchen“, sagte sie. „Wir hoffen, er hat seine Lektion gelernt, aber wer weiß, vielleicht auch nicht.“

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