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08.08.2011

13:52 Uhr

Australiens Küste

Gestrandetes Walbaby sucht nach seiner Mutter

Ein kleines Buckelwalbaby ist an der Goldküste im Osten Australiens gestrandet. 50 Helfer bugsierten das Tier gemeinsam zurück ins Wasser. Dort muss das einwöchige Walbaby nun seine Mama finden, um überleben zu können.

Am Strand hat das Walbaby stundenlang auf seiner Brustflosse gelegen und leidet deshalb wahrscheinlich unter Schmerzen. Quelle: dapd

Am Strand hat das Walbaby stundenlang auf seiner Brustflosse gelegen und leidet deshalb wahrscheinlich unter Schmerzen.

BrisbaneMit einem Großeinsatz haben Helfer in Australien versucht, ein gestrandetes Walbaby zu retten. Zwölf Stunden nach der Strandung des einwöchigen Babys an der Goldküste im Osten des Landes hätten etwa 50 Helfer das Tier zurück in die Fluten bugsiert, teilte der Meerespark Sea World am Montag mit. Das Überleben des kleinen Buckelwales sei aber nicht gesichert, da er seine Mutter möglicherweise nicht wiederfinde. „Die Hoffnung bei dem Einsatz ist, dass er jetzt in der Lage ist, mit seiner Mutter zu kommunizieren, aber wir wissen nicht, wo seine Mutter ist“, sagte der Einsatzleiter Trevor Long.

Eine Suche nach dem Muttertier aus der Luft und zu Wasser blieb den Angaben zufolge erfolglos. Wale könnten aber über dutzende Kilometer hinweg miteinander kommunizieren, so dass die Mutter ihr Junges möglicherweise aufspüren könne, sagte Long. Sorgen bereitete ihm aber, dass das Walbaby am Strand stundenlang auf seiner Brustflosse gelegen habe und deshalb unter Schmerzen leide. Außerdem könne das Walbaby nur höchstens fünf Tage ohne Muttermilch auskommen. „Wir haben alles getan, was wir in dieser Phase tun können, aber irgendwann müssen wir das Tier allein und die Natur ihren Lauf nehmen lassen“, sagte Long.

 

Von

afp

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