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06.11.2011

16:51 Uhr

Autobahn 3

Geisterfahrer stellt sich nach tödlichem Crash

Auf der Autobahn 3 hat ein Geisterfahrer mitten auf der Straße sein Auto gewendet und damit sechs Menschen verletzt und einen getötet. Der 48-Jährige floh zu Fuß, doch stellte sich jetzt der Polizei.

Im Vordergrund das Fahrzeug des Geisterfahrers. Er floh zu Fuß. Im Hintergrund die Rettungskräfte an der Unglücksstelle bei Niedernhausen auf der Autobahn 3. dpa

Im Vordergrund das Fahrzeug des Geisterfahrers. Er floh zu Fuß. Im Hintergrund die Rettungskräfte an der Unglücksstelle bei Niedernhausen auf der Autobahn 3.

Idstein/WiesbadenEin 48-jähriger Geisterfahrer hat auf der Autobahn A 3 in Hessen einen schweren Verkehrsunfall mit einem Toten und sechs Verletzten verursacht. Nach dem Unfall am Samstagabend flüchtete der Mann zunächst, stellte sich dann aber gegen Sonntagmittag auf einem Polizeirevier in Frankfurt am Main, wie ein Polizeisprecher in Wiesbaden sagte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann am Samstagabend im Bereich der Gemeinde Niedernhausen auf der A 3 in Richtung Köln plötzlich sein Auto gewendet und war entgegen der Fahrtrichtung weitergefahren. Kurz darauf kollidierte er mit einem ersten Fahrzeug. Anschließend prallte der Geisterfahrer gegen ein weiteres Auto. Der Fahrer eines dritten Wagens konnte nicht mehr ausweichen und krachte in die Unfallstelle.

Ein Autofahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Vier weitere Menschen wurden schwer und zwei leicht verletzt. Nach dem Unfall flüchtete der Falschfahrer zu Fuß. Die Polizei suchte die ganze Nacht unter anderem mit mehreren Funkwagen und einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera nach dem Mann, der sich dann schließlich Sonntagmittag stellte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 48-jährigen aus Wiesbaden wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts, Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Mann, der bei dem Unfall verletzt wurde, befand sich am Sonntag in einem Krankenhaus.

Von

dpa

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