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10.03.2017

14:05 Uhr

Axt-Angreifer von Düsseldorf

Amokläufer wütet mit Axt in Hauptbahnhof – zehn Verletzte

Ein offensichtlich psychisch kranker Amokläufer greift im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einer Axt wahllos Menschen an. Vier der Opfer sind in Lebensgefahr. Auch der Attentäter liegt verletzt in einem Krankenhaus.

Düsseldorf

Neuer Ermittlungsstand zu Axtangreifer

Düsseldorf: Neuer Ermittlungsstand zu Axtangreifer

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Düsseldorf Schwer bewaffnete Spezialkräfte mit Maschinenpistolen durchkämmen den Hauptbahnhof in Düsseldorf, darüber kreist ein Polizeihubschrauber. Der Vorplatz und die angrenzenden Straßen sind in Blaulicht getaucht. Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Der Bahnhof ist abgesperrt, Hunderte Schaulustige und verhinderte Reisende warten hinter Absperrbändern.

Insgesamt zehn Verletzte, das ist die Bilanz der brutalen Attacke eines psychisch kranken Amokläufers, die in einer S-Bahn aus der Nachbarstadt Kaarst kommend beginnt. Als die Bahn im Hauptbahnhof hält, zückt einer der Reisenden eine große Axt und schlägt plötzlich und völlig überraschend um sich, wie Augenzeugen später berichten werden. Vier Opfer werden am Kopf getroffen und schweben zunächst in Lebensgefahr.

Augenzeugenbericht aus Düsseldorf: „Pack doch das Ding weg“

Augenzeugenbericht aus Düsseldorf

„Pack doch das Ding weg“

Am Düsseldorfer Hauptbahnhof sind mehrere Menschen durch einen Axt-Angriff verletzt worden. Von einem Moment auf den anderen bricht Panik aus. Ein Augenzeugenbericht.

„Der Eingangsbereich des S-Bahn-Wagens ist blutverschmiert, ebenso ist Blut auf dem Bahnsteig, der Treppe und in der Bahnhofshalle“, berichtet Polizeipräsident Norbert Wesseler, der an den Tatort geeilt war.

Um 20.54 Uhr gehen am Donnerstagabend die ersten Notrufe ein. Eine Streife der Bundespolizei ist schnell am Tatort im Bereich der Bahnsteige zu den Gleisen 13 und 14. Die Landespolizei löst Amok-Alarm aus, schließt auch einen Terroranschlag zunächst nicht aus und mobilisiert fast 600 Polizisten.

Der Angreifer flüchtet unterdessen von der Bahnhofshalle zurück auf den Bahnsteig, rennt in südliche Richtung, springt am Ende des Bahnsteigs ins Gleisbett und 240 Meter weiter von einer Brücke mehrere Meter in die Tiefe. Damit ist seine Flucht beendet: Beim Aufprall bricht er sich mehrere Knochen, bleibt bewegungsunfähig liegen und wird festgenommen.

Kommentare (3)

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10.03.2017, 14:59 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

Herr Christoph Kunkel

10.03.2017, 15:05 Uhr

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10.03.2017, 17:09 Uhr

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