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20.10.2011

03:14 Uhr

Babyglück im Elysée

Nachwuchsfreuden für Carla Bruni und Sarkozy

Das erste gemeinsame Kind von Nicolas Sarkozy und seiner Frau Carla ist da. Die Tochter kam auf die Welt, während Sarkozy bei Kanzlerin Merkel den Euro zu retten suchte. Eine offizielle Bestätigung ließ auf sich warten.

Präsidentenbaby in Paris

Video: Präsidentenbaby in Paris

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ParisFrankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla sind wieder Eltern geworden. Die 43-jährige Carla Bruni-Sarkozy brachte am Mittwochabend gegen 20.00 Uhr in Paris ein Mädchen zur Welt, berichteten übereinstimmend mehrere Medien des Landes, darunter der Rundfunksender Europe 1 und der französische TV-Sender BFM. Der wusste auch schon, dass das Kind angeblich Daliah heißen soll. Eine offizielle Bestätigung gab es weder von der Klinik noch von Sarkozys Amt, das sie bereits im Vorfeld abgelehnt hatte.

Am Nachmittag hatte Präsident Sarkozy die schwer bewachte Geburtsklinik besucht, vor der Paparazzi seit Tagen auf der Lauer lagen. Sarkozy war unmittelbar danach nach Frankfurt geflogen, um mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Vorfeld des EU-Gipfels in Brüssel letzte Hürden für das Euro-Rettungspaket zu beseitigen. Die unmittelbare Umgebung um die Klinik De la Muette im schicken 16. Pariser Arrondissement war seit längerem abgeriegelt. Es ist das erste gemeinsame Kind für das seit 2008 verheiratete Paar.

Nicolas Sarkozy (56) hat bereits drei Söhne aus zwei früheren Ehen, Carla hat einen Sohn aus einer früheren Beziehung. Es ist auch das erste Mal, dass ein französischer Präsident während der Amtszeit Vater geworden ist. Um Kritik zu vermeiden, ihr Privatleben während des bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampfs zu instrumentalisieren, hatten die Sarkozys die Schwangerschaft nie öffentlich bekanntgegeben.

Carla gab aber einige Interviews, in denen sie ankündigte, dass sie das Kind nicht der Öffentlichkeit preisgeben wolle und es deswegen auch keine Fotos geben werde. Die Sängerin, die zuvor Karriere als Model gemacht hatte, hatte ihren Kinderwunsch nie verheimlicht. Auf einer Indien-Reise im Dezember 2010 etwa hatte sie ein Mausoleum besucht, wo Frauen traditionell um Kindersegen bitten. Ihre ältere Schwester, die Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi, hatte wenige Monate zuvor ein Kind aus dem westafrikanischen Senegal adoptiert. Auch Carla hatte mit dem Gedanken an eine Adoption gespielt, wenn es aus Altersgründen nicht mehr klappen sollte. „Ich werde nicht gegen die Natur angehe“, hatte sie der Zeitschrift „Figaro Madame“ gesagt.

Nicolas Sarkozy hatte sich bei seiner Amtseinführung 2007 von seiner damaligen Frau Cécilia und den fünf Kindern ihrer Patchwork-Familie begleiten lassen. Ihr gemeinsamer Sohn Louis wünschte ihm vor laufenden Kameras „Viel Glück, Papa“. Seine beiden anderen Söhne Pierre und Jean stammen aus Sarkozy erster Ehe mit seiner damaligen Frau Marie-Dominique. Nur wenige Wochen nach seiner Scheidung von Cécilia zeigte sich Sarkozy mit der franko-italienischen Sängerin Carla - und deren Sohn Aurélien, den er auf einer Jordanienreise auf den Schultern trug. Wegen der vielen Fotografen hielt der Junge beide Hände vors Gesicht. Seine Mutter bedauerte später, ihren Sohn auf diese Weise der Öffentlichkeit ausgesetzt zu haben. „Das war ein Fehler, ich hätte wissen müssen, dass Fotografen da sein würden, ich war unvorsichtig“, räumte sie später ein. Deswegen werde es von dem neuen Kind auch keine Fotos geben, hatte sie kurz vor der Geburt betont.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Charmebuerger

19.10.2011, 22:17 Uhr

Diesen Beitrag hat eine blutjunge, bildhübsche Praktikantin des HANDELSBLATT geschrieben, die freiwillig unbezahlt schafft, zehn Stunden am Tag, und nicht auf die Karriereleiter schielt. Irre ich mich?

Sabine

19.10.2011, 22:29 Uhr

Meine besten Glückwünsche nach Paris. Es ist doch schön,wenn alles gut gelaufen ist,das Baby gesund, Mutti wohlauf und Papa Sarkozy sich freut.
Eine schöne Nachricht,find ich.
Glück ist etwas kostbares..

Account gelöscht!

20.10.2011, 09:29 Uhr

"Rettung des EURO" ist Irreführung - ist Propaganda. Wenn Sarkozy etwas retten will, dann sind es seine Banken. Und daß er dazu nach Berlin kommt, liegt daran, daß er dort immer eine(n) Dumme(n) findet.

Trotzdem herzlichen Glückwunsch.

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