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17.03.2017

07:23 Uhr

Banküberfall in Duisburg

Polizei fahndet nach den Tätern

Der Sparkassenüberfall in Duisburg bleibt erst einmal ungeklärt. Die von der Polizei festgenommenen Verdächtigen haben ein Alibi. Von den Tätern fehlt jede Spur – genau wie vom erbeuteten Geldbetrag.

Nach dem Überfall auf eine Sparkasse fehlt von Tätern und Beute jede Spur. Reuters, Sascha Rheker

Ermittlungen dauern an

Nach dem Überfall auf eine Sparkasse fehlt von Tätern und Beute jede Spur.

DuisburgNach dem Banküberfall in Duisburg sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Zwei zunächst festgenommene Männer kamen am Donnerstagabend wieder frei, weil sich der Tatverdacht nicht erhärtet hatte. Die Männer konnte nach Angaben der Polizei mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für die Tatzeit nachweisen.

Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich jetzt unter anderem auf die Flüchtigen in einem roten Golf älteren Baujahrs. Der Wagen sei kurz vor dem Überfallalarm in der Sparkassenfiliale mit zwei jungen Männern davongefahren. Die unbekannten Täter hatten nach Angaben der Polizei einen größeren Geldbetrag erbeutet. Genauere Angaben machten die Ermittler nicht.

Nach dem Alarm war lange nicht klar, ob sich Mitarbeiter der Sparkassenfiliale in der Gewalt der Täter befinden. Die Polizei zog deshalb ein Großaufgebot an der Filiale zusammen. Als die Einsatzkräfte nach rund drei Stunden in das Gebäude eindrangen, befreiten sie einen gefesselten Mitarbeiter aus dem Tresorraum.

Die überfallene Geschäftsstelle im Ortsteil Rumeln-Kaldenhausen bleibt nach Angaben der Sparkasse Duisburg am Freitag geschlossen. Die Ermittler müssen Spuren sichern und auswerten sowie weitere Zeugen befragen.

Die betroffenen Mitarbeiter der Sparkassen-Geschäftsstelle werden von einem speziellen Team des Unternehmens betreut. Vom Überfall Betroffene würden nicht allein gelassen, sagte ein Sprecher. In dem Team gebe es Kollegen, die schon selbst Opfer eines Überfalls gewesen seien und nach eingehenden Schulungen nun Ansprechpartner seien. Den aktuell Betroffenen werde auch das Angebot gemacht, sich von Psychologen betreuen zu lassen.

Von

dpa

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17.03.2017, 13:45 Uhr


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