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11.07.2014

13:15 Uhr

Berlin

Selbstverbrennung vor libyscher Botschaft

Wegen anscheinend finanzieller Streitigkeiten mit der libyschen Botschaft hat sich in Berlin ein Mann mit Lampenöl übergossen und in Brand gesteckt. Er überlebte nach einer Rettungsaktion zunächst schwer verletzt.

In Berlin hat sich ein Mann vor der lybischen Botschaft in Brand gesetzt. Ursache könnten finanzielle Streitigkeiten sein. Reuters

In Berlin hat sich ein Mann vor der lybischen Botschaft in Brand gesetzt. Ursache könnten finanzielle Streitigkeiten sein.

BerlinVor der libyschen Botschaft in Berlin-Dahlem hat sich am Freitag ein Mann angezündet. Er sei lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Mann, der etwa 25 Jahre alt sein soll, habe sich zuvor mit Lampenöl übergossen. Feuerwehrleute und Polizisten konnten ihn demzufolge löschen.

Nach ersten Erkenntnissen stellte der Mann keine politischen Forderungen, sondern lag im Streit mit der Botschaft, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei sei es um Versorgungsansprüche für Kriegsverletzte gegangen, hieß es weiter.

Der Mann sei am Vormittag mit einem Kanister zu der Botschaft gekommen. Als Wachleute ihn ansprachen, habe er sich das Öl übergeschüttet. Er wurde am Mittag noch am Ort in einem Hubschrauber versorgt und sollte dann in ein Krankenhaus geflogen werden.

Von

dpa

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