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19.01.2004

18:50 Uhr

Beschwerde in Koblenz eingereicht

Volljährige klagt gegen Information der Eltern

Mit einer Verfassungsbeschwerde will eine 18-jährige Schülerin verhindern, dass Eltern volljähriger Schüler über deren Leistungen unterrichtet werden. Dabei findet sie zahlreiche Unterstützer.

HB MAINZ/SPEYER. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie eines breiten politischen Aktionsbündnisses von der Jungen Union bis zur PDS reichte am Montag eine 18-jährige Schülerin aus Speyer die entsprechende Beschwerde beim Landesverfassungsgericht in Koblenz ein. Sie richtet sich gegen eine für August 2004 geplante neue Bestimmung im Landesschulgesetz.

Das Bildungsministerium will jedoch an dem Vorhaben festhalten. Mit Ausnahme von Bündnis 90/Die Grünen hätten alle Landtagsfraktionen dem Gesetz zugestimmt. Die Schule solle die Eltern volljähriger Schüler danach auch ohne deren Einverständnis über gravierende schulische Ereignisse wie Prüfungsversagen oder Nichtversetzung informieren können. Ziel sei es, jede Chance zu nutzen, auch Volljährigen in schulischen Problemlagen weitestgehend Hilfe anzubieten.

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