Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.04.2015

17:39 Uhr

Bierhandel

Angeklagte sollen Steuern hinterzogen haben

Bierschmuggel: Fünf Franzosen und Deutsche haben wahrscheinlich mit illegalem Bierhandel im großen Stil mehrere Millionen Euro an Steuern hinterzogen – und das Bier auf dem Schwarzmarkt weiterverkauft.

Die Gruppe schloss sich aus Sicht der Mannheimer Staatsanwaltschaft 2012 zusammen. dpa

Illegaler Handel mit Bier

Die Gruppe schloss sich aus Sicht der Mannheimer Staatsanwaltschaft 2012 zusammen.

Mannheim Es geht um 70 Millionen Liter Bier: Fünf Franzosen und Deutsche sollen daran beteiligt gewesen sein, mit illegalem Bierhandel mehr als 12 Millionen Euro an Steuern zu hinterziehen. Die Gruppe schloss sich aus Sicht der Mannheimer Staatsanwaltschaft 2012 zusammen.

Die Behörde habe Anklage wegen Beihilfe zur Hinterziehung französischer Verbrauchssteuern in 15 Fällen erhoben, teilte sie am Donnerstag mit.

Die Angeklagten sollen vorgegeben haben, Bier von drei französischen Firmen in einer Brauerei nahe Karlsruhe einzulagern – was dort steuerfrei erlaubt ist.

Tatsächlich gelangten die 70 Millionen Liter Bier laut Staatsanwaltschaft aber nie nach Deutschland. Stattdessen seien sie auf dem Schwarzmarkt in Großbritannien weiterverkauft worden. Zu den Angeklagten gehören auch zwei ehemalige Geschäftsführer der Brauerei.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×