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02.01.2014

13:45 Uhr

Bischof von Limburg

Vorwürfe gegen Tebartz-van Elst werden fallengelassen

Sein Ruf ist noch nicht wiederhergestellt, doch er muss keine rechtlichen Schritte fürchten: Der beurlaubte Limburger Bischof Tebartz-van Elst ist vom Verdacht der falschen eidesstattlichen Versicherung befreit.

Einmal durchatmen: Tebartz-van Elst muss sich nicht mehr um den Vorwurf der Hamburger Staatsanwaltschaft sorgen. Wie es sonst mit dem Skandal-Bischof weitergeht, ist noch unklar. dpa

Einmal durchatmen: Tebartz-van Elst muss sich nicht mehr um den Vorwurf der Hamburger Staatsanwaltschaft sorgen. Wie es sonst mit dem Skandal-Bischof weitergeht, ist noch unklar.

Limburg/ HamburgFür den umstrittenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist das Strafverfahren wegen falscher eidesstattlicher Versicherung komplett vom Tisch. Es sei nach Zahlung der Auflage von 20.000 Euro bereits im Dezember endgültig eingestellt worden, berichtete ein Sprecher der Hamburger Justiz am Donnerstag. Bis dahin galt das Verfahren als vorläufig eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte beim Amtsgericht Hamburg einen Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst beantragt, weil er nach Auffassung der Ermittler im Zusammenhang mit einem Erste-Klasse-Flug nach Indien falsche Angaben gemacht hatte. Im November fiel die Entscheidung, den Fall gegen eine Geldauflage einzustellen.

Tebartz-van Elst ist nach heftiger Kritik an seiner Amtsführung sowie explodierten Kosten für den neuen Bischofssitz in Limburg beurlaubt. Er hält sich derzeit in einer Benediktinerabtei in Niederbayern auf.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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Michl

02.01.2014, 15:03 Uhr

Schon George Orwell erkannte in seiner Farm der Tiere, dass manche eben gleicher sind als die anderen.

Fantomas7

03.01.2014, 09:45 Uhr

Wie kann man so etwas zulassen und dieses Vorgehen in der Kirche und Öffentlichkeit dulden ? Das ist doch höchst unglaubwürdig. Man sollte doch allen Kirchenmitgliedern nahe legen, aus der Kirche auszutreten. Und man sollte einmal die Maßstäbe mit dem vergleichen, was im Wulff-Prozess stattfindet. In welcher Welt der Glaubwürdigkeit und Rechtmäßigkeit leben wir eigentlich.

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