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04.10.2017

11:11 Uhr

Bitcoin

Russischer Betrüger soll in die USA ausgeliefert werden

Wegen eines mutmaßlichen milliardenschweren Bitcoin-Betrugs wurde ein Russe in Griechenland festgenommen. Nun soll der 37-Jährige in die USA gebracht werden. Aber auch Russland fordert eine Auslieferung.

Russe soll wegen Betrug mit Bitcoin an die USA ausgeliefert werden AP

Bitcoin-Betrug

Der mutmaßliche Betrüger soll Bitcoin-Händler um mehrere Milliarden Dollar erleichtert haben.

ThessalonikiEin Russe soll wegen eines mutmaßlichen Milliardenbetrugs mit der Internet-Währung Bitcoin in die USA ausgeliefert werden. Ein Gericht in Griechenland, wo Alexander V. im Juli während seines Urlaubs verhaftet worden war, gab der Auslieferung am Mittwoch statt. Der Verdächtige kann aber noch Berufung vor dem Obersten Gerichtshof einlegen.

Der 37-Jährige soll die digitale Wechselstube BTC-e zum Eintausch von Bitcoins betrieben und dabei Nutzer um vier Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) betrogen haben. Außerdem werfen die US-Behörden ihm vor, für kriminelle Organisationen Geld gewaschen zu haben. V. weist die Anschuldigungen zurück und gibt an, er habe lediglich als Techniker für die Plattform gearbeitet.

Auch Russland fordert eine Auslieferung des 37-Jährigen wegen anderer Betrugsvorwürfe. Ein konkreter Termin für eine Anhörung zu dem Fall steht noch nicht. Seine Anwälte erklärten aber, sie würden sich einem Auslieferungsantrag Russlands – im Gegensatz zu dem der USA – nicht widersetzen.

Von

ap

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