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24.06.2014

12:51 Uhr

Braunschweig

Polizei ermittelt in Raketenunfall

Verstießen die Forscher, deren Rakete in ein Leiferder Kinderzimmer einschlug gegen das Luftverkehrsrecht? Das soll nun die Polizei ermitteln, die sich mindestens darüber wundern, welchen Startplatz die Forscher wählten.

Durch das Dach dieses Einfamilienhauses in Leiferde schlug am gestrigen Montag eine von Wissenschaftlern gestartete Forschungsrakete in ein Kinderzimmer ein. Verletzt wurde niemand. Jetzt ermittelt die Polizei. dpa

Durch das Dach dieses Einfamilienhauses in Leiferde schlug am gestrigen Montag eine von Wissenschaftlern gestartete Forschungsrakete in ein Kinderzimmer ein. Verletzt wurde niemand. Jetzt ermittelt die Polizei.

LeiferdeNach dem Einschlag einer Forschungsrakete in ein Wohnhaus prüft die Polizei in Niedersachsen, ob gegen das Luftverkehrsrecht verstoßen wurde.

Das 1,60 Meter hohe und rund acht Kilogramm schwere Geschoss war von Braunschweiger Studenten abgeschossen worden. Die Rakete durchschlug in der Gemeinde Leiferde das Dach und die Wand eines Kinderzimmers. Verletzt wurde niemand. Der Sprecher der Polizei Gifhorn, Lothar Michels, sagte am Dienstag, es stelle sich die Frage, warum die Forscher die Versuchsrakete in einem besiedelten Gebiet in die Luft schießen konnten.

Braunschweig: Experimentelle Rakete kracht in Kinderzimmer

Braunschweig

Experimentelle Rakete kracht in Kinderzimmer

Seit Jahren testet eine Arbeitsgemeinschaft der Technischen Universität Braunschweig Raketen. Jetzt stürzte eines der Geschosse ab – und verwüstete ein Kinderzimmer. Vermutlich ist eine studentische AG Schuld.

Zunächst werde der Unfall vom Sonntag aber als fahrlässige Sachbeschädigung behandelt, die keine strafrechtlichen Ermittlungen nach sich ziehe.

Von

dpa

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