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24.12.2011

10:30 Uhr

Britischer Prinzgemahl

Prinz Philip am Herzen operiert

Sorge um Prinz Philip: Der 90-jährige Prinzgemahl der britischen Königin Elizabeth II. wurde in der Nacht am Herzen operiert. Schon mit Brustschmerzen in die Klinik gekommen, erwies sich das Problem als schwerwiegender.

Sorge um Prinz Philip, Ehemann von Queen Elizabeth. dpa

Sorge um Prinz Philip, Ehemann von Queen Elizabeth.

LondonDer Ehemann der britischen Queen Elizabeth II., Prinz Philip, ist am Herzen operiert worden. Dem 90-jährigen Herzog von Edinburgh seien am Freitagabend in einer Klinik in Cambridge sogenannte Stents zur Stützung der Herzkrankzarterien eingesetzt worden, teilte der Buckingham Palast mit. Prinz Philip hatte auf dem Landgut Sandringham, wo die königliche Familie traditionell Weihnachten feiert, zuvor über Brustschmerzen geklagt.

Der minimalinvasive Eingriff sei „erfolgreich“ verlaufen, teilte der Palast nach der Operation mit. Zuvor hatte es noch geheißen, Prinz Philip sei für „Vorsorgeuntersuchungen“ auf die kardiologische Abteilung der Papworth-Klinik in Cambridge gebracht worden. Bei der Untersuchung war dann aber festgestellt worden, dass eine Arterie verstopft war. Prinz Philip muss den Angaben zufolge noch „für kurze Zeit“ zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Wie der Palast weiter mitteilte, hatte der 90-Jährige vorher über Brustschmerzen geklagt. Der Herzog von Edinburgh musste deshalb eine Familienfeier auf dem Landgut Sandringham nahe Cambridge verlassen, wo die britische Königsfamilie traditionell die Weihnachtsfeiertage verbringt.

Prinz Philip wurde am 10. Juni 1921 als Sohn von Prinz Andreas von Griechenland und Dänemark auf Korfu geboren. Seit 64 Jahren ist er mit Königin Elizabeth II. verheiratet, im Juni feierte er ohne großen Pomp seinen 90. Geburtstag. Er gilt als rüstig und aktiv, kündigte anlässlich seines runden Geburtstag im Sommer aber an, nun etwas kürzer zu treten.

In ihrer traditionellen Weihnachtsansprache, die am Sonntag ausgestrahlt wird, widmet sich Elizabeth II. in diesem Jahr der Familie. Eine Familie müsse nicht zwangsläufig aus „Blutverwandten“ bestehen, heißt es in einem am Samstag veröffentlichten Auszug. Oft werde auch „eine Gemeinde, Organisation oder Nation“ als Familie beschrieben. Der Commonwealth sei eine „Familie aus 53 Nationen“, sagt die Queen in der Rede, die am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages jedes Jahr von Millionen Briten verfolgt wird.

Von

afp

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