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28.01.2008

10:54 Uhr

Britisches Abitur

Hochschulreife von McDonalds

Abitur statt Burger: Junge Briten können ihre Hochschulreife künftig bei McDonalds erwerben. Ebenso wie der Billigflieger Flybe und das Bahnunternehmen Network Rail kann die Schnellimbiss-Kette ihren Mitarbeitern jetzt eine Ausbildung angedeihen lassen, die vom britischen Staat als Abiturersatz anerkannt wird und zur Aufnahme eines Studiums berechtigt.

Ronald McDonald als Lehrer? Junge Briten können beim Burgerladen einen Abiturersatz erwerben. Foto: Archiv dpa

Ronald McDonald als Lehrer? Junge Briten können beim Burgerladen einen Abiturersatz erwerben. Foto: Archiv

HB LONDON. Die neuen Richtlinien des Bildungsministeriums in London, die am Montag veröffentlicht wurden, stießen umgehend auf Kritik.

„Wir glauben nicht, dass höhere Bildungseinrichtungen sich um Leute mit einem „McAbitur“ reißen“, erklärte die Generalsekretärin der Gewerkschaft für Universitäten und Hochschulen, Sally Hunt. „So ein Abitur wäre schmalspurig und zu spezifisch auf das Unternehmen zugeschnitten.“ Das Bildungsministerium betonte, es wolle Lücken zwischen schulischer und betrieblicher Hinführung zum Studium schließen und jungen Leuten mehr Chancen bieten.

Als erstes der drei Unternehmen will McDonalds im kommenden Monat in Großbritannien mit einer zum betrieblichen Abitur führenden Ausbildung als Schnellimbiss-Filialleiter beginnen. Die Teilnehmer lernen dabei alles, was erforderlich ist, um ein Hamburger-Restaurant zu führen, einschließlich Marketing, Personalführung und Kundenbetreuung.

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