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15.04.2015

14:33 Uhr

Bummelstreik auf Schloss Windsor

Wärter der Queen machen nur noch Dienst nach Vorschrift

Auf einen Streik wollen die Wärter auf dem königlichen Schloss verzichten – dennoch droht der Queen Ärger mit dem eigenen Personal. Denn die Angestellten wollen mehr Geld – und erledigen deshalb keine Extraaufgaben mehr.

Wache schieben ja, Dolmetschen nein – Extras kommen für die Wärter von Schloss Windsor nicht mehr infrage. dpa

Wache schieben ja, Dolmetschen nein – Extras kommen für die Wärter von Schloss Windsor nicht mehr infrage.

WindsorMehr als 70 Wärter auf dem von der Queen bewohnten Schloss Windsor wollen ab Ende April nur noch Dienst nach Vorschrift machen – und damit für mehr Gehalt kämpfen. Bei einer Abstimmung hätten sie die Betroffenen mit deutlicher Mehrheit dafür entschieden, teilte die zuständige Gewerkschaft am Mittwoch mit.

Streiken wollen sie nicht, aber keine Extraaufgaben mehr erledigen – etwa Führungen für Touristen oder Hilfe beim Dolmetschen. Die Wärter arbeiten am Eingang zum Schloss, auf dem Gelände und in öffentlich zugänglichen Gebäuden, aber nicht direkt für Königin Elizabeth II.

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Sie fordern zusätzliche Bezahlung für die Extraaufgaben, da ihr Arbeitgeber, der Royal Collection Trust, etwa mit Führungen für Besucher Geld verdiene. „Personal sollte anständig bezahlt werden dafür, dass es sicherstellt, dass Besucher aus aller Welt ihre Zeit auf dem Schloss richtig genießen“, sagte Gewerkschaftschef Mark Serwotka laut Mitteilung. Zunächst hatte ein Sprecher angegeben, dass es um 45 Wärter gehe. Es seien jetzt aber 76, sagte er am Mittwoch.

Von

dpa

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