Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.10.2013

15:10 Uhr

Buschbrand in Australien

Debatte über Klimawandel erhitzt Gemüter

Entspannung in Australien: Von den gefährlichsten Bränden geht keine Gefahr mehr aus. Indes wird in Canberra über den Zusammenhang von Klimawandel und Brandrisiko diskutiert. Die Regierung kritisiert Umweltschützer.

Entspannung bei den Buschbränden in Australien – dafür erhitzen sich die Gemüter in Canberra über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Bränden. dpa

Entspannung bei den Buschbränden in Australien – dafür erhitzen sich die Gemüter in Canberra über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Bränden.

SydneyDie Feuerwehr hat die verheerenden Buschbrände in Australien am Freitag weiter unter Kontrolle gebracht. Von den gefährlichsten Bränden bei Springwood und State Mine in den Blue Mountains rund 70 Kilometer westlich von Sydney ging keine unmittelbare Gefahr mehr aus, teilte die ländliche Feuerwehr (RFS) mit. Das umfassende Feuer-Verbot im Großraum Sydney (und anderen Regionen) sollte um Mitternacht aufgehoben werden, berichtete sie. Rund 50 Feuer loderten noch. Die Feuerwehr war noch mit 800 Mann im Einsatz. In den vergangenen Tagen waren es rund doppelt so viele.

In der Hauptstadt Canberra erhielt die Debatte über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Brandrisiko unterdessen neue Nahrung. „In Australien beeinflusst der Klimawandel sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der extrem heißen Tage... Das erhöht das Risiko von Buschbränden“, teilte der unabhängige Klimarat mit.

Die neue konservative Regierung wirft Umweltschützern vor, sie nutzten die Brände aus, um gegen die geplante Abschaffung der CO2-Steuer zu opponieren. „Manche Leute versuchen, die Tragödie und das Leid dieser Woche auszuschlachten“, sagte Umweltminister Greg Hunt. Im übrigen habe die Forschungsbehörde CSIRO gerade erklärt, dass es seit Millionen Jahren in Australien Buschbrände gebe.

Der Klimarat war 2011 unter dem Namen Klimakommission von der Labor-Regierung ins Leben gerufen worden. Nach ihrem Wahlsieg vor sieben Wochen war es eine der ersten Amtshandlungen der neuen konservativen Regierung, der Kommission abzuschaffen. Die Wissenschaftler formierten sich neu als Nichtregierungsorganisation und bitten auf ihrer Webseite jetzt um öffentliche Spenden.

Von

dpa

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

vandale

25.10.2013, 15:24 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

vandale

25.10.2013, 15:32 Uhr

Ein Merkmal ist das die konservative Regierung Australiens den "Klimawandel" ganz offen zum Schwindel erklärt hat.

Die Regierungen anderer aussereuropäischer Länder kommunizieren diesbezüglich vorsichtiger. Putin sagte, er würde sich für Russland freuen wenn es einen Klimawandel gäbe. In Kanada hat man zum Austritt aus dem Kyoto-Protokoll festgestellt, dass es eben keine stichhaltigen Beweise zugunsten eines Klimawandels gäbe. In den USA ist es eine Mehrheit der Abgeordneten die teils mit unabhängigen Begründungen den Beitritt zum der USA zum Kyoto Protokoll verhindert haben. In Indien konzentriert man sich auf die Kritik an einigen offensichtlich falschen Aussagen der "Klimawandler" und der Aussage dass das IPCC nicht nur eine wissenschaftliche Agende hat. Auch in China ist man recht vorsichtig.

Vandale

Karma

25.10.2013, 16:16 Uhr

90% der Erdgeschichte waren die Pole eisfrei.
Muss man dazu noch mehr sagten?

Es reicht doch langsam mal mit diesen verlogenen Klima-Propheten. Die Frau Merkel will doch nur die CO2 Abgaben haben und uns mit der CO2-Lüge unnötige Schuldkomplexe machen.

Die sollte sich besser mal um den angeblichen Meineid im Zusammenhang mit der NSA Sache kümmern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×